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Suicide Commando, NOISUF-X, Triebwerk im Konzert (Bochum, November 2010)

Wenn draußen Tief Carmen NRW aufmischt, mischt in der Matrix das belgische Hoch Suicide Commando auf

NOISUF-X entzünden die Bochumer

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Es ist 19.30, die Halle der Matrix öffnet ihre Türen und es ist leer, noch ist kaum jemand da. Nur vor der Bühne tummeln sich die ersten 10 Suicide Commando Fans. Kaum zu glauben, dass in 30 Minuten das Konzert der ersten Vorgruppe beginnt. Die Bühne selbst ist schon gut mit technischem Hilfswerkzeug bestückt; wer genau hinschaut, sieht kann die einzelnen Equipment-Teile den verschiedenen Bands zuordnen. Spielen werden heute Triebwerk, NOISUF-X und natürlich Suicide Commando.

Triebwerk

Um Punkt 20 Uhr betreten zwei junge Männer die Bühne. Es sind Blacksco alias Markus B. und Onkel-Morbus, die direkt hinter ihren aufgebauten Laptops verschwinden. Es ist Zeit für Industrial Noise von einer Band, die schon 2003 von Markus B. gegründet wurde. Ein Jahr später kam Jürgen S., alias Onkel-Morbus, hinzu und seitdem experimentieren die beiden im industriellen Genre. Experimentell klingt das auch, was die beiden liefern. Krasse Beats und Einflüsse aus den Erfahrungen als Techno-DJ, die Blacksco mitbringt, sind klar erkennbar. Leider steckt das, was die beiden liefern, nicht an. Die wenigen Besucher, die überhaupt schon da sind, verziehen, ähnlich wie die zwei Musiker, keine Miene. Die einzigen Bewegungen, die im Publikum zu bemerken sind, sind jene Richtung Bierstand oder Merchandise-Stand. Aber fair ist das Publikum - es wird nach jedem Song applaudiert. Es ist aber sehr sparsam, was von der Bühne kommt: Es ist keinerlei Interaktion mit dem Publikum vorhanden, es wird stur an den Laptops gearbeitet, miteinander kommuniziert, ansonsten ist Mimik und Gestik nicht vorhanden. Das ist schade, denn mittlerweile ist es 20.30 und die Matrix gut gefüllt. Genau das ist aber auch der Zeitpunkt, zu dem Triebwerk die Bühne verlassen, wie sie diese betreten haben: Schweigend und unscheinbar. Die komplett elektronischen Songs, die ausschließlich aus den Laptops kamen, haben hier nicht überzeugen können.


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