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Subway To Sally, Saltatio Mortis, Unzucht, Heldmaschine im Konzert (Dresden, Dezember 2014)

Eisheilige Nacht entfacht Begeisterungssturm

Saltatio Mortis

Die nächste Umbaupause sorgt durchaus für einige Irritationen, denn als Begleitmusik wird Udo Jürgens geliefert. Eric Fish liefert zum Glück etwas Abhilfe und gedenkt dem Musiker, der an diesem Tag verstarb. Um jetzt nicht nur für trübe Stimmung zu sorgen, wird auf die neu entstandene Subway To Sally-Tribute-Band verwiesen, die noch einen Gitarristen und eine Violinistin suchen. Als schließlich Saltatio Mortis angekündigt werden, sind alle nachdenklichen Gedanken über Bord geworfen und der Saal antwortet mit einem stürmischen Applaus.

Das die Vorschusslorbeeren nicht umsonst erfolgt sind, wird von dem Oktett sofort klar gestellt. Bereits mit den ersten Sekunden des Openers „Früher war alles besser“ wird anständig Gas gegeben. Alea der Bescheidene heizt immer wieder ein und entpuppt sich als wahres Energiebündel. Ständig unterwegs, springend oder das Publikum anfeuernd, lässt er die Stimmung ständig hochkochen und verschafft den Anwesenden keinerlei Ruhepause. Die wird schließlich von Lasterbalk eingeräumt, der für den kommenden August eine neue Platte verspricht. August ist schließlich auch das Stichwort für ihn, denn die Freibadzeit geht mittlerweile oft direkt in die Weihnachtsvorbereitungen über. Da jetzt aber tatsächlich Weihnachtszeit ist und man gerne Geschenke macht, gibt es mit „Willkommen in der Weihnachtszeit“ schon einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Album. Obwohl noch nie gehört, wird der Titel sofort angenommen. Mit Protestsongs geht es auch im Anschluss weiter, diesmal ist es „Wachstum über alles“. Ohne Frage ist die satirische Neuvertonung der Nationalhymne eine der Höhepunkte im Programm von Saltatio Mortis. Da auch hier das Publikum so wunderbar mitmacht, gibt es gleich mit „Wo sind die Clowns“ gleich noch ein neues Liedgeschenk obendrauf.

Altbekannt und doch immer wieder ein Reißer ist die „Ode an die Feindschaft“. Alea singt diese, von den Händen der Zuschauer getragen, was man nur mit einem tiefen Respekt würdigen kann. Damit ist der Endpunkt für das Konzert gesetzt, doch dieses Mal darf noch einer drauf gesetzt werden. „Habgier und Tod“ ist die erste Zugabe und zu „Worte“ fliegen nochmals die Fäuste in die Luft, bevor mit dem „Spielmannsschwur“ der letzte Titel im Programm ertönt. Saltatio Mortis zeigen sich einmal mehr als ausgezeichnete Liveband, bei der jede Sekunde die Hütte brennt.

Setlist:

Früher war alles besser
Idol
Sündenfall
Prometheus
Uns gehört die Welt
Eulenspiegel
Willkommen in der Weihnachtszeit
Wachstum über alles
Satans Fall
Koma
Wo sind die Clowns
Ode an die Feindschaft
Habgier und Tod
Worte
Spielmannsschwur

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