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Subway To Sally, Saltatio Mortis, Unzucht, Heldmaschine im Konzert (Dresden, Dezember 2014)

Eisheilige Nacht entfacht Begeisterungssturm

Unzucht

Die erste Umbaupause folgt und ebenso die nächste Ankündigung. Diesmal entfällt das überschwängliche Lob an einen Mann, den Eric Fish als einen seiner Lieblingssänger vorstellt. Die Rede ist von Daniel Schulz, welcher unter Der Schulz einen guten Beitrag für das Liedermachertum hervorbringt. Heute und hier ist er aber mit Unzucht unterwegs.

Mit „Rosenkreuzer“ lassen es die Unzüchtigen auch gleich ordentlich knallen. Die Hannoveraner verheißen das Durchdrehen und tatsächlich macht sich der Gedanke auch rasant beim Publikum breit. Abheben, ausrasten, singen und klatschen sind auch bei der zweiten Band an der Tagesordnung. Der gebotene Dark Rock wird mit fetten Beats unterlegt, der auch kräftig in die Beine geht. Zu „Nur die Ewigkeit“ zeigt sich ein Meer aus Händen und Daniel Schulz heizt mit seinem Besuch des Publikums weiter an. Anschließend gibt es mit Gitarrist De Clercq zu „Unendlich“ ein Duett, welches komplett überzeugen kann. So gegensätzlich die Stimmen wirken, geben sie doch ein stimmiges Gesamtbild ab.

Der Bitte von Schulz, mal anständig Krach zumachen, wird dementsprechend gerne nachgekommen.Und mit mächtig Lärm geht es weiter ins das spanische Cover „Entre dos Tierras“, bei welchen es sich zugegebener Weise auch gut feiern lässt. Damit ist aber auch schon das Konzert schon fast beendet. Der letzte Titel „Engel der Vernichtung“ fliegt noch ins Publikum und wird ebenfalls so begeistert aufgenommen wie das restliche Set. Für alle, die gerne noch mehr von der Band hören möchten, wird der Hinweis auf die im Januar startende Tour eingestreut. Starker Auftritt, oder um es mit den Worten von Daniel Schulz auszudrücken: „Was für eine geile Scheiße“.

Setlist:

Rosenkreuzer
Deine Zeit läuft ab
Schwarzes Blut
Nur die Ewigkeit
Unendlich
Entre dos Tierras
Engel der Vernichtung

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