Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Subway To Sally, Nachtgeschrei im Konzert (Hamburg, Oktober 2011)

Ein Abend, der der Band noch lange in Erinnerung bleiben wird

Nachtschrei liefern gute Arbeit, die jedoch beim Publikum nur vereinzelt durchdringen kann

Zum Thema

Am Mittwoch, den 26. Oktober 2011, ist schon um halb sieben eine riesige schwarze Schlange vor den Docks. Auch wenn die Subway To Sally-Pullover doch in der Mehrzahl sind, erkundigen sich einige Passanten nach dem Grund der langen Schlange. Nachdem die Türen pünktlich um 19 Uhr geöffnet werden, bewegt sich die Schlange langsam vorwärts.

Nachtgeschrei

Die inzwischen fünf Jahre alte Mittelalterrockband Nachtgeschrei aus der Nähe von Frankfurt am Main kann bereits auf drei Veröffentlichungen zurückblicken und gilt bei vielen Fans des Genre derzeit als Geheimtip. Neben ihrer Spielfreude und Leidenschaft können sie vor allem mit ihren Texten punkten, speziell bei Freunden der frühen Werke der etablierten Mittelalterbands.

Heute Abend starten die sieben Jungs pünktlich um 20 Uhr vor einer bereits ziemlich prall gefüllten Halle. Als die ersten Klänge aus den Lautsprechern ertönen und die Musiker die Bühne betreten, ist die Stimmung bereits gut und die Hände in der Luft. Mit Songs wie „Nur ein kleines Stück vom Himmel“, „Herz aus Stein“ oder „Niob“ bringen sie die Halle mächtig zum Kochen. Die Band spielt einen guten Schnitt durch alle Alben und kann mit ihrer sympathischen Art den einen oder anderen neuen Fan gewinnen. Auffällig ist, dass der Schlagzeuger Stefan Kolb mit seinem recht minmalistisch gehaltenem Schlagzeug am Rand der Bühne steht: In der Mitte ist bereits die Pyrotechnik und ein größeres Schlagzeug für Subway To Sally mit einem Tuch abgedeckt.

Auch wenn die Band nicht gefeiert wird, das Publikum ist sehr angetan von den Klängen der Musiker und obwohl die Band nur 40 Minuten auf der Bühne verbringt, kommen vereinzelte Zugaberufe – diese werden aber nicht erfüllt. Alles in allem eine grundsolide Nummer, bei der alle beteiligten viel Spaß haben. Wer die Band noch mit der besonderen Stimme des aktuellen Sängers sehen möchte, sollte sich beeilen: Nach der aktuellen Tour mit Subway und einigen weiteren Gigs im April nächsten Jahres wird Holger „Hotti“ Franz die Band aus persönlichen Gründen verlassen. Ein Nachfolger wird bereits gesucht.

Seite
  • 1
  • 2
comments powered by Disqus

Sag zum Abschied mal so richtig laut Servus

Vor Freunden spielen ist doch auch ganz nett...

Rauschende Jubiläumsparty mit ein paar Wermutstropfen

Bundeswehr-Musikkorps und U.D.O. für den guten Zweck

Delirious und Terrorblade im Rausch der Kanalfahrt

Darkness Drummer Lacky beim Selbstversuch mit dabei

„Deutsch“ ist in und Schumi irgendwie mit dabei