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Striker, Rebellion im Konzert (Amberg, Dezember 2013)

Während es draußen schneit, geht es im Trio heiß her

Rebellion graben sich erfolgreich durch ihr Repertoire

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Die Vorzeichen stehen schlecht für einen heißen Metalabend. Pünktlich Freitag mittags hat der Winter die Oberpfalz fest im Griff und das verschlafene Amberg liegt auch noch recht hoch, sodass dichter Schneefall für ein erstes kleines Verkehrschaos sorgt. Wer geht bei so einem Wetter schon vor die Türe?

Ganz einfach: Die Fans von Striker Ger) und Rebellion beweisen, dass sie winterfest und feierstark sind. Als um neun der Vorhang fällt und die Sause beginnt, ist die Kneipe gut gefüllt mit Fans, die heute nur eines im Kopf haben: die Sau rauslassen!

Rebellion

Den Beginn machen Rebellion. Die Band um Metal-Urgestein Tomi Göttlich eröffnet mit dem Abgesang „Rest In Peace“ vom noch aktuellen Album „Arminius – Furor Teutonicus“.

Sofort schnellt das Stimmungsbarometer nach oben und die Zuhörer sind gleich voll mit dabei. „Ala Germanica“ schließt nahtlos an und das Publikum geht auch hier mit.Vor „Odin“ wendet sich Fronter Micha ans Publikum um die anwesende Meute zu begrüßen. Diese antworten mit einem jubelnden Applaus und der Abend scheint schon gewonnen zu sein, denn die Laune im Trio kann nur als bestens beschrieben werden. Gitarrist Olli Geibig kann sich dabei richtig austoben, denn das Solo zum Göttervater spielt er mit einer Leichtigkeit, während im gleichen Moment Stephan Karut die Rhythmuslines schruppt.

Einen Brecher gibt es nun mit „Arise“. Der Song dürfte einer der bekannteren von Rebellion sein und er verfehlt seine Wirkung nicht. Zwar gibt es vor der Bühne noch eine kleine freie Stelle, aber diese wird gerne von Micha belegt, weil es auf der Bühne schon recht eng zugeht. Fetzig geht es weiter mit „Aptrgangr“. Ähnlich wie „Arise“ zählt die Nummer zu den schnelleren Stücken von Rebellion und wird gut angenommen. Die Mähnen fliegen nun schon ganz ordentlich.

Das Headbangen weicht wieder dem Schunkeln als die „Ynglinga Saga“ ausgepackt wird. Das Epos über die isländischen Götter und Könige kann trotz oder gerade wegen seinem stampfenden Beat überzeugen und das Gebäude erzittert im Takt von Timo Schneiders Bassdrum-Schlägen. Zurück zum aktuellen Langspieler geht es mit „The Seeress Tower“ Die ebenfalls eher ruhige und epische Nummer nutzt Basser Tomi ausgiebig zum posen.

Die Zeit vergeht wie im Fluge und mit „Born A Rebel“ nähert man sich schon dem regulären Setende. Die recht rockige Nummer kommt gut an und es kommt wieder Bewegung auf im Trio. Hier zeigt Sänger Micha, dass er auch mit einer rocklastigen Inszenierung keinerlei Probleme hat. In dem schon über zehn Jahre alten Stück versteckt sich auch ein weiteres geniales Gitarrensolo, welches wieder von Olli zelebriert wird und Begeisterung auslöst.

Eigentlich soll nach „Vae Victis“ Schluss sein, aber so schnell lässt das Publikum die Band nicht davonkommen. Nach minutenlangen Zugabeforderungen steht die Truppe wieder in Formation auf der Bühne und es gibt gleich noch drei Songs obendrauf. „Rebellion“, „Sweden“ und „Einherjar“ bilden den mehr als würdigen Abschluss eines beeindruckenden Konzertes.

Setlist:

  • Rest In Peace
  • Ala Germanica
  • Odin
  • Arise
  • Aptrgangr
  • Ynglinga Saga
  • War
  • The Seeress Tower
  • Kiew
  • Born A Rebel
  • Vae Victis
  • Rebellion
  • Sweden
  • Einherjar
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