Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Stick To Your Guns & Being As An Ocean im Konzert (Leipzig, Dezember 2017)

Mit Volldampf den Ballsaal eingeheizt

Stick To Your Guns stellen ihr neues Album "True View" vor

Zum Thema

Stick To Your Guns

Die Umbaupause zögert sich etwas raus, wirklich stören lässt sich dadurch niemand. Stattdessen singt man sich mit Songs wie „Blitzkrieg Bop“ oder „Bro Hymn“ warm und dann ist es endlich so weit: Die schon herzlichst herbeigerufenen Stick To Your Guns schießen mit „3 Feet From Peace“ auf die Bühne und bringen somit gleich den ersten Titel vom neuen Album zu Gehör, selbst wenn die ersten Töne im frenetischen Jubel der Zuschauer untergehen. Insgesamt hat man eh das Gefühl, dass hier für die meisten der Abend erst wirklich losgeht. Die erste Woge rollt gen Bühne, was sich für die erste Reihe als nicht ganz ungefährlich rausstellt, immerhin müssen doch ab und an ein paar Mädchen herausgezogen werden. Da zugleich noch eine Flut an Crowdsurfern anrückt, haben die Leute von der Sicherheit auch ordentlich zu tun. Und Stick To Your Guns scheinen ihnen auch weiterhin keine ruhige Sekunden gönnen zu wollen. Sofort ballert mit „Married To The Noise“ der nächste Song in den Saal, bei dem kräftig mitgesprungen wird, um sich dann für den gelungenen Einstand erstmal gegenseitig zu applaudieren.

Mit „Nobody“ kommt ein Stück vom vorletzten Album zum Tragen, bei dem sich der eingebaute Gesangstest definitiv lohnt. Frontschreier Jesse grüß mal kurz das Publikum und schon kann es mit Songs wie „You Are Free“ oder dem ganz frischen „The Sun, The Moon, The Truth: "Penance of Self"“ weitergehen. Egal welcher Titel hier in den Saal geprügelt wird, jeder Ton wird abgefeiert und zu keiner Sekunde herrscht Ruhe oder Stillstand. Ab und an gehen einzelne Zuschauer für ein kleines Päuschen an den Rand, um sich dann Sekunden später wieder mit Feuereifer ins Getümmel zu werfen und die Kalifornier weiter abzufeiern.

Jesse lässt es sich nicht nehmen, einen Dank für den Support in den letzten Jahren und natürlich auch für die Chartplatzierung auszusprechen. „Nothing You Can Do to Me” drischt ins Rund und wird zu großen Teilen von den Zuschauern übernommen. Irgendwie hat man langsam den Eindruck, dass man sich die Sanierungsarbeiten am Felsenkeller hätte sparen können, schließlich wird die Hütte eh gleich wieder abgerissen, zumal langsam der erste Putz von der Decke rieselt. Auf der Bühne interessiert dies allerdings niemanden, stattdessen wird mit „Amber“ gleich noch mal scharf nachgewaschen. Der eingeforderte Circle-Pit nimmt so etwa den halben Saal in Anspruch, aber leider wird hiernach schon der letzte Titel angekündigt. Mit dem hymnischen „Against Them All“, welches über einen extrem geilen Mitgröl-Refrain verfügt, schließen Stick To Your Guns ab. Die Zugabe-Rufen werden leider nicht erhört, was man als einzigen Schwachpunkt der Show ausmachen möchte, aber auch ohne Dreingabe geht man hier zufrieden nach Hause.

Setlist:

3 Feet From Peace
Married to the Noise
Nobody
What Choice Did You Give Us
We Still Believe
You Are Free
Such Pain
The Sun, The Moon, The Truth: "Penance of Self"
Better Ash Than Dust
Nothing You Can Do to Me
Doomed By You
The Suspend
Amber
Against Them All

Seite
  • 1
  • 2
comments powered by Disqus

Rauschende Jubiläumsparty mit ein paar Wermutstropfen

Bundeswehr-Musikkorps und U.D.O. für den guten Zweck

Delirious und Terrorblade im Rausch der Kanalfahrt

Darkness Drummer Lacky beim Selbstversuch mit dabei

„Deutsch“ ist in und Schumi irgendwie mit dabei