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Stick To Your Guns & Being As An Ocean im Konzert (Leipzig, Dezember 2017)

Mit Volldampf den Ballsaal eingeheizt

Being As An Ocean heizen ordentlich vor

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Im Oktober veröffentlichten Stick To Your Guns mit „True View“ ihr bislang sechstes Album, mit welchem die Kalifornier seit November europaweit auf Tour sind. Und natürlich machen sie die Reise nicht ganz allein, mit auf Tour sind First Blood, Silent Planet und Being As An Ocean. Wobei die ersten beiden Bands dem ersten Wintereinbruch zum Opfer fielen, will heißen der anwesende Schreiberling stand leider im Stau und konnte gerade mal das Ende von Silent Planet wahrnehmen. Allerdings hat die Post-Hardcore-Truppe einen dermaßen fiesen Sound erwischt, dass man schon froh ist, dies nicht allzu lange aushalten zu müssen.

Being As An Ocean

Ganz im Gegensatz zum räudigen Klang steht die Optik des Felsenkellers, welcher nicht nur ausverkauft ist, sondern mit seinem Ballhaus-Charme beeindruckt. Was nützt aber die schönste Location, wenn der Sound nicht passt. So hat man beim Start von Being As An Ocean starke Bedenken, dass die Band nun ebenfalls scheppernd untergeht. Was hier ebenfalls bedauerlich wäre, zumal die Kalifornier alles andere als grobschlächtig agieren und mit ausgereiften Kompositionen aufwarten können.

Die Angst erweist sich beim Start mit „OK“ leider als berechtigt, das üble Scheppern ist zwar weg und auch die Lautstärke wird etwas gedrosselt, aber geil klingen ist halt doch was anderes. So fallen die sphärischen Melodiebögen etwas hinten runter, Frontschreier Joel geht ebenfalls noch etwas unter, dafür dann aber mal direkt in den Graben, was immerhin sofort Stimmung in die Hütte bringt. Mit einer kurzen Vorstellung und „Dissolve“ geht es weiter, immerhin zeigen sich die Zuschauer recht textsicher, so kann man ihnen getrost die ersten Parts überlassen.

Mit „L'exquisite Douleur” gibt es ein weiteres Stück, welches mit seiner Melodik und den plötzlichen Ausbrüchen zu überzeugen weiß. Erfreulicherweise wird der Sound noch auch zunehmend besser, selbst wenn er noch etwas dumpf klingt, kann man ihn nun wenigstens als im akzeptablen Bereich beschreiben. Zudem sucht Joel einmal mehr Körperkontakt, ab und an scheint dies auch notwendig zu sein, um die Laune der Anwesenden weiter oben zu halten. Selbst wenn man mittlerweile den ersten Mosh-Pit gestartet hat, wird es stellenweise doch etwas ruhiger im Saal. Bei „Glow“ ist dies durchaus zu verstehen, immerhin ist der Titel deutlich zurückgenommener. Große Strecken werden vom Cleangesang von Gitarrist Michael geprägt, während sich der Shouter derweil lieber wieder in den Saal aufmacht, um sich anschließend noch auf den Händen tragen zu lassen. Dafür kommt er beim abschließenden „How We Both Wondrously Perish” nochmals deftig zum Einsatz, der Titel ballert dermaßen los, dass sich auch eine ganze Welle Crowdsurfer auf den Weg macht und damit auch die Security gut aufgewärmt wird.

Setlist:

OK
Dissolve
Black & Blue
L'exquisite Douleur
Death's Great Black Wing Scrapes the Air
Glow
The Poets Cry For More
How We Both Wondrously Perish

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