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Steelpreacher, Sex Gepard, Delirium Tremens, Warcry, Nuclear Warfare, Iron Kobra im Konzert (Andernach, Oktober 2011)

Kann denn ein Geburtstag Sünde sein?

Iron Kobra sorgen schon früh für ausgelassene Stimmung

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Wie feiert man eine richtig fette Geburtstagsparty mit fast 400 Gästen? Live-Musik gefällig? Aber bitte, nichts leichter als das, scheinen sich zumindest Steelpreacher gedacht zu haben – und wenn man schon zehn Jahre alt wird und nullt, dann aber bitte eine Party mit extra großem Hallo. Von Heavy Metal – Iron Kobra und Warcry (DE) – über Thrash – Nuclear Warfare und Delirium Tremens - bis hin zur letzten Sex Gepard-Party und schon ist ein Potpourri zur Tagesgestaltung fertig – runde Sache.

Iron Kobra

Entwickeln sich Iron Kobra zur „auf den letzten Drücker“-Band? Herzlich willkommen zum Part vier der Serpent-Wochen mit ihrer Show bei der Steelpreacher-Geburtstagsparty. Einen Abend zuvor hatten sie noch einen Auftritt in Zürich, weswegen es schon für die Band eine kleine logistische Meisterleistung ist, dass sie rechtzeitig um 15 Uhr auf den Andernacher Bühnenbrettern stehen. Viel Zeit haben sie nicht zum Ankommen – eher schnell auspacken, Instrumente checken und einstöpseln und schon geht es kurze Zeit nach kleiner Begrüßung und Einschwörung los.

Und auch in Andernach findet die metallische Formel der Gelsenkirchener Metaller Anklang, denn nicht wenige Fans sind schon zu früher Zeit vor Ort, drängeln Richtung Bühnenrand und bilden so schon ein bekanntes Phänomen wie bei den letzten Shows – dabei müssen sich Iron Kobra immer wieder von einigen Nicht-Fans die Kritik gefallen lassen, ein Spur zu rumpelig zu sein. Doch genau danach giert auch hier im Jugendzentrum die Menge, die zum Opener „Heavy Metal Attack“ wie der geölte Blitz trotz schönem Wetter in die Halle strömt und eigentlich so gar keine Warm-Mach-Phase benötigt – „Seid ihr gut drauf“ kommt von der Bühne, und geschwind erheben sich unter brünstigem Gejohle die Fäuste zum ersten und nicht zum letzten Mal an diesem Tag, bevor dann „Steamhammer“ den Bremshebel für dauerhaft unkontrollierte Nackenverwirbelungen außer Kraft setzt.

Aber es scheint auch egal zu sein, was die Jungs dort oben spielen, denn jeder Song erfährt seine eigene Headbang-Bewegung, getoppt durch die spitzen Mädels-Schreie, die Lightning Lord Python in ihr Herz geschlossen haben (im Essener Turock fehlte er ja noch wegen seiner Show mit Warhammer und wurde durch Erazors Katte klasse ersetzt), und vor allem der einmal mehr bestätigten Bandhymne schlechthin – „Heavy Metal Generation“, der perfekte Song, um wahlweise die Powerfaust zu lüften, die Pommesgabel zu schwenken, den Kopf heftig zu schütteln oder alles drei gleichzeitig zu veranstalten.
Und weil die Show einfach gut ankommt, die Fans noch nicht vollends zufrieden gestellt sind und weil anscheinend noch etwas Zeit übrig ist, scheppern Iron Kobra nochmals ihre ureigene Version des Manowar-Songs „,Metal Daze“ in die Runde – Punktsieg auf der ganzen Linie.

Setlist:

  • Heavy Metal Attack
  • Divine Wind
  • Steamhammer
  • Black Magic Spells
  • Valhalla Rock
  • Avenger
  • Heavy Metal Generation
  • Metal Rebel
  • Speedbiker
  • Ronin
  • Kobra Krusader
  • Metal Daze (Manowar-Cover)
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