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Steelpreacher, Dragonsfire, Fabulous Desaster im Konzert (Oberhausen, November 2013)

„Metal und Durst Ding“-Stopp in der Helvete

„Wir stoßen viel zu wenig an“ – stimmt, und was schon beim A Chance Fo Metal Festival Riedstadt galt, ist auch heute noch gültig. Dragonsfire und auch Steelpreacher sind einmal mehr unterwegs und halten heute in der Oberhausener Helvete. Zum Leidwesen der beiden Bands müssen sie heute mit einigen Konkurrenzveranstaltungen in den Wettbewerb starten, denn nicht weit entfernt findet eine weitere Unbaco-Ausscheidungsrunde statt. Wesentlich personenklauender dürfte allerdings sein, dass in Essen Bullet, Screamer und Gloryful im Turock spielen – da kann man froh sein, dass sich gut 50 zahlende Gäste eingefunden haben. Die vorherrschende gute Stimmung aber hätte man auch nicht mit 500 besser hinbekommen.

Fabulous Desaster

Den Auftakt müssen die noch recht unerfahren wirkenden Thrasher Fabulous Desaster aus Bonn hinlegen, die zumindest ein paar eigene Fans animieren konnten, den weiten Weg mitten in den Pott mitzufahren. Die Combo ist zwar schon seit Anfang 2010 aktiv und hat bisher mit „When The Silence’s So Loud“ auch eine EP am Start, doch gute zwei Jahre tat sich bei ihnen nichts, bis dann Anfang dieses Jahres endlich wieder ein bisschen Bewegung im Proberaummuff aufkam.

Ob sie sich jetzt selbst einen Gefallen dabei getan haben, heute hier aufzutreten, sein mal dahingestellt, Tatsache aber ist, dass sie sich für eine Thrashband noch nicht wirklich bühnentauglich verhalten, viel zu statisch stehen sie lieber, performen aber sauber und haben ihren Bandnamen nicht zu Unrecht gewählt, auch wenn immer wieder ein bisschen teutonische Urgewalt in Form von Destruction durchschimmert. Gut 25 Anwesende wollen sich also den Opener heute anhören, davon scheinen einige auch schon längst mit der Band vertraut oder befreundet, sodass nach dem Opener „Hungry For Life“ bereits erster Applaus zu vernehmen ist – nur die bisher Neutralen halten sich damit zurück, was sich im Laufe des Sets leider nicht wirklich ändert.

Auf der Bühne kein Feuer, vor der Bühne ebenfalls nicht, da fehlt natürlich einiges; da schaffen es die defensiven, eher schüchternen Ansagen natürlich auch nicht gerade, das Stimmungsbarometer nach oben zu pushen. „Ihr habt es gleich geschafft“ – so ganz scheinen sie von der eigenen Leistung auch nicht überzeugt zu sein, ernten aber mit „Toxic Nuclear War“ ihren bisher besten Applaus. Da hätte irgendwie mehr kommen können, oder besser: müssen.

Setlist:

Hungry For Life
As God Is My Witness
To Tame The Beast
Hate Parade
Burst Into Flames
Breath Of Hell
Toxic Nuclear War
Thrash Metal Symphony

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann