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Steel Panther im Konzert (Köln, September 2010)

Großartige Rockband, perfekte Entertainer oder einfach nur Porno?
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Ein Zuschauer in Köln beschwerte sich wohl anschließend über die pornoröse Show und informierte das dortige Ordnungsamt. Es ließe sich lange streiten, ob es denn richtig, notwendig oder spießig sei, aber die Anzeige führte einen Tag später dazu, dass den Fans in München nur eine stark zensierte Version der Show geliefert werden konnte. Und was war passiert?

Stein des Anstoßes war Sherly Nitro, die mitten im Set auf die Bühne kam, die Bandmitglieder umschmeichelte und sich schon bald aus dem Oberteil schälte. Dabei war Sänger Michael nur allzu gern behilflich und öffnete den Hupenhalter gleich mit den Zähnen. Nach und nach lösten sich immer mehr Kleidungsstücke in Luft auf, bis die gepiercten Nippel sowie ein glatt rasierter Tunnel der Liebe im Scheinwerferlicht vor sich hinfunkelten. Gemäß dem Albumtitel „Feel The Steel“ lutschte Madame Nitro irgendwann auf ihrem Dildo herum, mehrmals am Abend, und vor allem nach eindeutigen Lippenbekenntnissen. So stöckelte sie in ihren High Heels über die Bühne und gab den vorderen Reihen mehrmals einen tiefgehenden Einblick in die Geschmeidigkeit weiblicher Körperöffnungen.

Aber zurück zu Musik. Weil Steel Panther ja bisher nur ein Album eingespielt hatten, wäre die Show neben zahlreichen sexuell aufklärenden Intermezzi schnell vorbei gewesen. Deswegen zogen sie zur Zugabe zwei Coverstücke aus der Unterbuchs, holten sich ein paar Mädels auf die Bühne, die sich gleich auch mehr oder minder sexy räkelnd den geifernden Blicken freiwillig ausgesetzt sahen und forderten zum wiederholtem Male zu einer amtlichen Backstage Party mit ordentlich „viel Spaß“ auf. Lustig war dann noch der Kerl, der ebenfalls auf die Bühne kam und gleich meinte, er könne sich der Pornoqueen annähern – Pustekuchen, trotz der hohen Pinne und der mittlerweile beengten Platzverhältnisse entwischte sie dem Notgeilen, bis dann die Security diesem „Fang mich, ich bin der Frühling“-Spielchen ein Ende setzte.

Bleib nur noch die Frage: Ist/Sind es eine großartige Rockband, perfekte Entertainer oder einfach nur Porno? Diese Frage haben die Fans mit ihrer sehr guten Stimmung eigentlich schon selbst beantwortet – von jedem ein bisschen.

Setlist:

Eyes Of A Panther
Asian Hooker
Fat Girl
Shocker
Community Property
Guitar Solo
Turn Out The Lights
Kickstart My Heart (Mötley Crüe)
Girl From Oklahoma
Hell’s on Fire
Party All Day (Fuck All Night)
Eatin’ Ain’t Cheatin’
Death To All But Metal
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Jump (Van Halen)
Paradise City (Guns’n’Roses)

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