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Steel Panther im Konzert (Köln, September 2010)

Großartige Rockband, perfekte Entertainer oder einfach nur Porno?

Spieglein, Spieglein...märchenhaft?

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Nicht nur Haarspray-, sondern auch Pornoalarm gab es in Köln. Die angeblich versauteste Band der Welt machte sich zur ersten Deutschland-Tour auf und dank Wizard Promotion hatte The-Pit.de die Möglichkeit, sich gleich vor Ort ein Bild dieser wilden Los Angeles-Combo zu machen. Welch Aufruhr durch halb Deutschland ging und schon einen Tag später bei den „fortschrittlichen“ Münchner Beamten des Ordnungsamtes auslöste, konnte am Sonntagabend gegen 20 Uhr noch niemand ahnen.

Steel Panther

Wie steht es so schön auf der Luxor-Seite? Steel Panther beanspruchen ihr eigenes Revier, durchstreifen es Tag und Nacht, vielleicht auf der Suche nach Fleisch. Das hier nicht das nächste Abendmahl gemeint war, dürfte eigentlich klar sein – eher war die Suche nach Rock’n’Roll, Hupen und willigen Weibchen gemeint.

Sind Steel Panther einfach nur eine gut geschmierte Rock’n’Rorno Parodie oder sollte man das Quartett ernst nehmen? Zumindest fingen sie gleich mit dem ersten Rockstar-Klischee überhaupt an – man ließ die Fans weitere 30 Minuten warten. Und da das Luxor bis auf den letzten Platz ausverkauft war, gab so schnell niemand mehr den Platz in der ersten Reihe auf. Dort standen nicht nur sabbernde Jungens, sondern auch junge Damen mit hochgepuschten weiblichen Formen ließen ihre Blickfänge über die Fotograbenabsperrung hängen.

Die Fans feierten sich indes erst einmal selbst und intonierten lautstark „Party All Day (Fuck All Night)“. Das Gejohle war groß, als die vier Pornoprinzen die Bühne enterten, sich in Seelenruhe ihre Instrumente griffen, um dann mit „Eyes Of A Panther“ loszurocken. Steel Panther haben das musikalische Rad der Zeit nicht neu erfunden – ganz viel Bon Jovi, Mötley Crüe, Faster Pussycat – mehr gab es nicht auf die Lauscher, allerdings richtig authentisch im besten fetten Glam Rock Style der 80er Jahre herausgehauen.

Wenn also die Musik schon nicht sehr originell ist, was macht dann dieses Revival der damaligen Haarspray-Welten zu einem besonderen Erlebnis?

Natürlich dürften die Texte und vor allem die gerüchteten Skandale rund um Fronter Michael Starr, Gitarrist Satchel, Bassist Lexxi Foxxx und Drummer Stix Zadinia dafür verantwortlich sein. Ständig drehte sich zur Freude der Fans alles lediglich um nur ein wichtiges Thema: Möpse, je größer, desto besser, rasierte Unterwelten, dem klassischen Rohr verlegen, ums Gemächt und den besten Einsatzmöglichkeiten. Keine Frage - mit dieser Musikunterhaltung sollten verschiedene Löcher gestopft werden.
Da mittlerweile bei allen möglichen Gelegenheiten die Crowdsurfer auf sich aufmerksam machen wollen, verwunderte es auch nicht, dass der erste Segler bei „Asian Hooker“ im Graben landete. Den Fans wurde genau das geboten, was sie erwarteten. Neben dem tuntigen Outfit der kompletten Combo spielte Lexxi den Oberschönling und blickte in den Spielpausen immer wieder in einen kleinen Spiegel und richtete sich das Haar, Gitarrero Satchel nutze sein Arbeitsgerät definitiv als Penisersatz und auch Frontmann Michael schrubbte von seinem Mikro die Pelle herunter.

Natürlich gab es nicht nur etwas für die Augen, sondern auch die eine oder andere ergötzende Textzeile schnodderte sich in die Gehörgänge, immer wieder lautstark von den Fans mitgesungen. Ausschnitte der Songs? Nee, lieber nicht, sonst landet The-Pit.de auch noch bei den örtlichen Behörden vom Ordnungsamt. Wieso das denn?

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