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Splatterday Night Flavor 2013

Gute Stimmung bei zu wenig Besuchern im Zeughaus

Emotional und intensiv eröffnen Hope For Salvation das Splatterday Night Flavor

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Das Team von den Walpurgis Metal Days hat wieder ein Bandpackage ins Zeughaus nach Passau gebucht. Ursprünglich sollten vier Bands an diesem Abend Krach machen, doch leider mussten U.G.F. ihren Auftritt aus persönlichen Gründen absagen. Kurzerhand wurde der Beginn der Veranstaltung deshalb um eine Stunde nach hinten verlegt.

Um 20 Uhr ist das Zeughaus mäßig gefüllt. Während in ganz Deutschland schon wieder sehr kaltes Wetter herrscht, sind es in Passau noch frühlingshafte Temperaturen und die gerade begonnene Maidult zieht dementsprechend viele Besucher an. Es wäre nicht so weit hergeholt, wenn auch einige potentielle Konzertbesucher auf diesem Volksfest versumpft wären.

So ungefähr 60 Besucher sind vor Ort (zu späterer Stunde wird man die 100-Besucher-Marke noch knacken), als der Reigen beginnt. Das positive in Passau ist immer die Stimmung, die auch gut ist, wenn nur wenige vor der Bühne sind.

Hope For Salvation

Die aus Passau und Umgebung stammenden Hope For Salvation eröffnen den Konzertabend. Ihre Mischung aus Metal und Hardcore wird zu Beginn skeptisch beäugt. Lediglich ein paar Zuschauer scheinen gleich Zugang zu der Musik zu finden und diesen auch zu zeigen, indem sie sich bewegen. Dabei ist die sehr grooveorientierte Melodiensammlung durchaus ansprechend. Doch nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Band selber, die in klassischer Fünferbesetzung auftritt, findet anfangs nicht so gut in das Konzert. Nach und nach bessert sich das aber stetig. Das bessere Wohlbefinden schlägt auf die Zuhörer über und so langsam kommt auch auf dem Parkett Stimmung auf. Beim dritten Lied bereits hüpft Sänger Flo ins Publikum und singt dort weiter. Das wird von den Zuschauern stark gefeiert. Als ihm dann auch noch der Ausdruck „Wege zu finden“ von den eigenen Bandkollegen in „Wege zum Ficken“ umgedichtet wird, nimmt der Fronter das mit viel Humor und zeigt sich sichtlich amüsiert. Bei dem Lied versucht sich Flo zum zweiten Mal heute Abend am Klargesang. Der nun stattfindende zweite Versuch klappt deutlich besser als der erste. Das Growlen liegt dem Mann einfach deutlich besser. Allerdings hat auch die klare Stimme viel Potential. Eine feinere Ausarbeitung wäre hier aber ratsam.

Dafür sind die Ansagen und offensichtlich auch die Songtexte der Truppe viel tiefgängiger als zu Beginn vermutet. Mikrofonist Flo erzählt nicht nur einmal von Freiheit der Gedanken und dass „es im Kopf stimmen muss“. Offensichtlich beobachten die Musiker die Vorgänge in ihrer Umgebung genau und reflektieren mit ihren Texten.

Die Show ist sehr emotional und die Musiker bieten den immer mehr werdenden Zuhörern eine interessante und intensive Show. Als das eigentlich letzte Lied „My Ceiling“ verklingt und die Truppe sich von der Bühne machen will, werden Zugaberufe laut und die Combo zockt daraufhin noch „No Tomorrow“. Auch dieses Lied kann überzeugen und wird abgefeiert.

Setlist:

  • Replace
  • The Day Before The Storm
  • Cold Black Nights
  • Breakthrough
  • Lights To Shine
  • Cage
  • Amys Nightmare
  • Memories Of Another Life
  • My Ceiling
  • No Tomorrow
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