Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Soulfly, Layment, Failed Perfection im Konzert (Bochum, August 2010)

Ein kurzweiliger Abend mit zwei hervorragenden Vorgruppen

Soulfly machten auch in neuer Besetzung richtig Spaß

Zum Thema

Layment

Haben die Jungs von Layment im Vorfeld wohl befürchtet, dass sie zwischen den Melo Deathern von Failed Perfection und der Soulfly-Thrashkeule aufgerieben würden, wurde schon schnell klar, dass diese Ängste sich in die Abstellkammer zur Nervosität der Vorband gesellten. Vielleicht führte diese Sorge aber auch dazu, dass Fronter Marian immer deutlich aggressiver als auf dem Album die Songs intoniert. Dabei leben die Tracks gerade von dieser starken und melodischen, aber immer kraftvollen Stimme.

Drei Alben haben die „Sons Of Herne“ schon am Start, ein drittes ist gerade in der Mache, und weil sie auch nun gute 14 Jahre bestehen, haben sie auch gehörig Live-Erfahrung sammeln können. So konnte der stimmgewaltige Marian auch mit seiner zur Schau gestellten schüchternen Art schnell Punkte sammeln. Mit dem Startsong „Beauty Beast“ gab es sofort einen Einblick ins kommende neue Album, abgelöst vom „Feuergeist“ der „Traces“-CD. Hier glänzte die Band einmal mehr mit ihrem Deutschvokabular, und Layment konnten richtig positive Reaktionen einheimsen. Schon ein wenig überraschend, vor allem auch, weil ein paar junge Leute voller Inbrunst mitsangen – sehr zum Erstaunen von Marian, wie er später am Merchstand zu Protokoll gab.

Aber Layment hatten noch eine weitere Überraschung parat und bewiesen zudem auch noch Mut, denn mit „Wake Up“ spielten sie bei diesem Billing tatsächlich eine Ballade. Nun denn, nach persönlicher Einschätzung wäre natürlich der Track „Sons Of Herne“ viel passabler gewesen, allerdings hatten die Herner Boys genau diesen Song auch schon häufiger in der Vergangenheit als stimmungsvollen Showabschluss genutzt. Egal – Layment hobelten am Schluss noch mal richtig fett vom Leder und brachten das auch zu Videoehren geadelte „Tears Of Regret“. Verdammt starke Leistung.

Setlist:

Beauty Beast
Feuergeist
Crossroads
Remain Blind
Wake Up
Tears Of Regret

Seite
comments powered by Disqus

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen