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Sonic Syndicate, Deadlock, Blowsight im Konzert (Hamburg, November 2010)

Ein beinah exklusives Konzert

Sonic Syndicate laufen zu Hochform auf

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Sonic Syndicate

Energiegeladen geht es nach einem Päuschen weiter und die stark tattoo-behafteten Nuclear-Blast-Schäfchen von Sonic Syndicate entern die Stage. Auch hier ist wieder eine Lady auf der Bühne, die Bassistin Karin Axelsson.
Nachdem sie mit zwei Songs „We Rule The Night“ und „Beauty And The Freak“ der aktuellen und neuen Scheibe „We Rule The Night“ ihren Auftritt explosiv starten, schmettern sie dem schwitzenden und schon ein wenig erschöpften Publikum einen Song entgegen, der nur auf einer EP zu finden ist: „Rebellion in Nightmareland“. Alle Musiker sind topfit und wechseln stetig auf der voll gestellten Bühne ihre Position. Nur die Monitorboxen trennen sie von den Fans, welche sich ihnen ständig entgegenstrecken und quasi an ihren Instrumenten mitspielen könnten. Mit „Flashback“ präsentieren Sonic Syndicate später einen Klassiker ihrer 2007er Scheibe „Only Inhuman“. Ohne dies an dieser Stelle bewerten zu wollen, fällt auf, dass manche Songs wirklich zum Verwechseln ähnlich sind. Ähnliche Riffs, sehr ähnliche Synthie-Melodien und auch Gesangslinien. Man kann dies als ein Wiedererkennungsmerkmal betiteln oder schlicht und ergreifend als langweilig und einfallslos. Das mag jeder selbst entscheiden.

Später gibt es eine Schmusenummer, um das erhitzte Klima ein wenig zu dämpfen: „My Own Life“ zeichnet sich durch cleane Gitarrensounds und klaren zweistimmigen Gesang aus. Schließt man die Augen, so könnte dieser Song auch von jeder beliebigen Boygroup stammen. Hier zeigt sich, dass sich die beiden Sänger Nathan Biggs und Christopher Andersson seit ihrem teils recht kurzen Dasein gut in die Band integriert haben, es wirkt harmonisch und stimmig – aber auch im Gesamten extrem soft. Dieser Song ist aber in diesem Maß an Sanftheit für die Band einmalig, wobei sämtliche Lieder der aktuellen Platte auffällig poppig sind.

Nach insgesamt zwölf Songs gönnen Sonic Syndicate den Fans eine kurze Pause. Sie kehren jedoch kurzerhand zurück um mit Zugaben um sich zu schmeißen. Hier gibt es wieder zwei Knaller ihrer aktuellen Scheibe: „Burn The City“ und „Turn It Up“. Letzterer fällt durch ein sehr beatartiges Intro auf und hat aufgrund seines Musikvideos in den Medien schon für Aufregung gesorgt. Eine unfreiwillig blutverschmierte Karin Axelsson war unter anderem Resultat dieses Videos, welches nach kurzer Offline-Phase nun wieder in gängigen Video-Communities zu finden ist.
Zum Abschluss dieses Abends machen die Schweden einen Rückschritt zu ihrem 2008er Album „Love And Other Desasters“ mit dem Lied „Jack Of Diamonds“. Heiß, laut und „mittelweilig“, so kann man den Abend beschreiben.

Setlist:

1. We Rule The Night
2. Beauty And The Freak
3. Rebellion In Nightmareland
4. Flashback
5. Revolution, Baby
6. Heart Of Eve
7. Powershift
8. My Own Life
9. Plans Are For People
10. Aftermath
11. Denied
12. Break Of Day
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13. Burn This City
14. Turn It Up
15. Jack Of Diamonds

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