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Sonic Syndicate, Deadlock, Blowsight im Konzert (Hamburg, November 2010)

Ein beinah exklusives Konzert

Deadlock heizen den Hamburgern kräftig ein

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Wieder steht ein gemütliches Konzert in der lautesten Sauna Hamburgs an – dem Logo, dem schwarzen Kasten bei der Uni. Zugegeben, gemütlich ist etwas anderes, denn das Konzert war ausverkauft. Kein Wunder, denn das Logo fasst gerade einmal 300 Menschen, und wenn die Nuclear-Blast-Band Sonic Syndicate nach Hamburg kommt, dann ist die Butze schnell gefüllt.

Als Zuschauer sind Konzerte hier immer eine besonders intime Angelegenheit – auf Augenhöhe mit der Band – zu späterer Stunde besprenkelt von sich von der Decke kondensierenden Körperflüssigkeiten. Wenn nur dieser Balken in der Mitte direkt vor der Bühne nicht wäre. So muss man sich entscheiden, rechts oder links.
Das Publikum erscheint jedenfalls auffällig jung, im Emo-Style und teils mit Eltern im Gepäck, welche sich dezent und beobachtend im Hintergrund aufhalten.

Blowsight

Den Auftakt bieten Blowsight aus Schweden mit einer Mischung aus Alternative, Pop, Punk und Metal, die zumindest optisch sehr einer populären Band mit dem Namen einer Schlafunterkunft aus einer japanischen Metropole (is klar, wer gemeint ist, oder?) ähneln. Die Stockholmer sind zu meiner Überraschung gar nicht so unbekannt und haben schon mit Bands wie Danzig oder Life Of Agony getourt.

Die fünf Jungs sind gut einspielt, auf der Bühne routiniert und interagieren locker mit dem hysterischen Publikum. Zu ihrem kleinen Repertoire mit Songs wie „All That is Wrong“ oder „Bandit 4 Life“ mischen sie eine Coverversion des bekannten Songs „Pokerface“ und nennen es ironisch „Poke her face“. Die Fans sind begeistert und das Logo rockt. Schade, dass sie nicht auch noch ihr Cover von Britney Spears „Toxic“ zum Besten gegeben habe. Kaum ist die Stimmung in Hochform und begleitet von eindeutigen "Ausziehen!"-Rufen, ist das 8-Song-Programm schon vorbei und die Crew bereits am Umräumen für Deadlock.

Setlist:

1. I Wish You 666
2. 3 Words
3. All That Is Wrong
4. Miracle
5. Bandit 4 Live
6. Thought Of Bride
7. Poke Her Face
8. The Simple Art

Deadlock

Die deutsche Band Deadlock, gemischt aus Musikern aus Berlin, Regensburg und Jena, arrangiert sich zu sechst auf der kleinen flachen Logo-Bühne. Sie präsentieren eine musikalische Mischung aus Deathmetal/Deathcore und  Melodic Death Metal. Sehr angenehm für’s Ohr und auch für’s Auge, wenn die zierliche Sabine Weniger engelsgleich zu den harten Growls von Johannes Prem lässig am Mittelbalken angelehnt ins Mikro singt. Naja gut, wenn sich die gesamte Band der Nahrungsaufnahme jeglicher tierischer Produkte entsagt, dann ist das durchaus förderlich für eine solch gute Figur. Dieses Thema ist auch Teil ihrer Songinhalte. Für den einen oder anderen mag diese Combo rein akustisch gesehen ein wenig gewöhnungsbedürftig sein, da sie zwischendurch gerne etwas Techno-Trance einfließen lässt. Teils sind diese dann auch nur von Sabines Gesang begleitet. Abartig für die einen, abwechslungsreich für die anderen, Geschmäcker sind nun mal verschieden.

Da Deadlock sich schon seit 1997 im Rahmen z.B. als Support von Lacuna Coil oder auf der Darkness-over-XMas-Tour etabliert haben, sind auch genügend Fans anwesend, die diese Truppe gebührend feiern. Ihr Repertoire erstreckt sich über ihre gesamten vier Alben, die sie zwischen 2002 und 2008 veröffentlichten.

Setlist:

1. Agony Applause
2. As Words To Bullets
3. Code Of Honour
4. Death Race
5. Martyr To Science
6. Dark Cell
7. Awakened By Sirens
8. End Begins 

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