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Slayer, Megadeth, The Sorrow im Konzert (Bamberg, März 2011)

Feinster Metal für Oberfranken

The Sorrow gaben den Opener, hier in Oberhausen

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Zu Slayer und Megadeth muss man eigentlich nichts mehr sagen. Zwei Legenden, die seit Ewigkeiten auf der Bühne zu Hause sind, kommen nach Bamberg in die Stechert Arena. Im Zuge der European Carnage Tour findet nur dieses eine Konzert in Deutschland statt. Dementsprechend viele fremde Autokennzeichen sind auf dem Parkplatz auszumachen. Neben den Hardcore-Slayer-Fans sind auch jede Menge Megadeth-Fans und erfreulicherweise auch viele jüngere Metalfreaks auszumachen. Das ganze Gelände um die Arena wimmelt nur so von schwarz gekleideten Musikfans und Kuttenträgern. In der Arena verdichtet sich dann dieser Eindruck noch. Im Vorraum fachsimpeln viele bei einem ersten Bier oder begutachten den Merch-Stand. So beschäftigt verpassen viele den Beginn der österreichischen Band The Sorrow, die für den Abend die Bühne eröffnet. 

The Sorrow

Metalcore haben sich die Österreicher von The Sorrow auf die Fahnen geschrieben und mit dieser Band wurde ein etwas unglücklicher Griff gemacht. Sie war zwar keineswegs schlecht, in den vorderen Reihen ging es sogar stellenweise recht gut ab und der Applaus war auch schon sehr ansehnlich, die meisten Anwesenden waren aber wahrlich nicht gekommen, um Metalcore zu hören, vielmehr wurde auf Thrash Metal gewartet. Ungeachtet der widrigen Umstände zockten die Vorarlberger ihre Setlist mit Spielfreude herunter. Die Fans der Combo danken es ihnen und ein Großteil des Rests der anwesenden Zuschauer zollt Respekt durch sanftes Kopfnicken. Doch sind bei weitem nicht alle anwesenden Musikfreunde in der Halle, viele treiben sich im Vorraum herum und essen, trinken, oder kleben am T-Shirt-Stand, was dazu führt, dass in der Halle nur bis zum Mischpult eine gewisse Dichte an Zuhörern vorhanden war. Die Metalcore-Jünger und die Fans der Band stört das alles herzlich wenig: Sie feiern schon mal in einen großen Konzertabend hinein.

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