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Skid Row, Ugly Kid Joe, Dead City Ruins im Konzert (Köln, November 2013)

Gehobenes Alter trifft auf "Youth Gone Wild"

Dead City Ruins werden ihrem Ruf gerecht

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Gestern in Bochum soll richtig die Post abgegangen sein, heute in der Kölner Essigfabrik schäumen die Gemüter dann nicht ganz so hoch, doch trotzdem kann man von einer ordentlichen Partystimmung sprechen. Gut geschätzte 700 Fans lassen sich an diesem Sonntagabend das Doppelheadlinerpaket Skid Row und Ugly Kid Joe nicht entgehen, den Aufwärmpart übernehmen die Aussies Dead City Ruins. Ein schneller Blick am Merchstand verrät: Dead-City-Ruins-Shirts liegen bei 15 Schleifen, die der anderen zwei  Bands bei 25, Hoodies werden gegen 40 Euronen eingetauscht, CDs kosten 10 bis 15 Euro und für signierte Vinylscheiben müssen 30 Euro berappt werden.

Dead City Ruins

Von den Australiern Dead City Ruins hat man in der Vergangenheit schon so viel Positives gehört, denn nicht nur die Songs sollen klasse sein, sondern auch oder besonders die Liveshow soll einfach perfekt den explosiven Geist des Rocks transportieren. Heute als Support für Ugly Kid Joe und Skid Row lassen sie sich also zum dritten Male in Europa blicken, wofür sie dann auch endlich ihr neues, selbstbetiteltes, letzten Monat veröffentlichtes Album mitgebracht haben, welches in der knappen halben Stunde Spielzeit vorgestellt wird.

Eben jenes aktuelle Scheibchen steht absolut im Vordergrund, gleich mit dem Opener Broken Bones sammeln sie die ersten verdutzten Fans ein, was sicherlich auch an der energetischen Show liegt. Wie sehr sie den ursprünglichen Rockgedanken pflegen, macht Fronter Jake schnell deutlich, als er wissen lässt, dass sie alles in Eigenregie planen, da sie ohne Management auskommen. Eine gehörige Portion Stolz klingt da gleich mit in seiner Stimme. Das anschließende „Til Death“ wird mit ordentlichem Applaus bedacht, Dead City Ruins schnacken auch nicht lange und legen kurzerhand nur noch vor „Where Ya Gonna Run“ vom 2011er Debüt eine kurze Pause ein – der Song selbst wird mit einem rock’n’rolligen Gruß Judas Priest gewidmet.

„Wir kommen nächstes Jahr wieder“, verspricht Jake und fordert die Fans auf, doch gleich für ein paar Bierchen am Merchstand vorbeizuschauen. Nun, viele Grüße an die Leber, denn das Gedränge dort ist schon recht ansehlich.

Setlist:

Broken Bones
Til Death
D.I.B.
Hapenzella
Where Ya Gonna Run

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