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Serum 114, The New Roses im Konzert (Leipzig, Oktober 2016)

Das beste Elixier für einen schweißtreibenden Abend

Der Leipziger Club Hellraiser, benannt nach einem Titel von Motörhead, ist eigentlich als eine gute Anlaufstelle für Metal-Konzerte bekannt, hat aber auch immer wieder seine Pforten für andere Genre geöffnet. So auch heute, als Serum 114 ihr aktuelles Album „Die Nacht mein Freund“ vorstellen wollen. Zudem gibt es noch das 10-jährige Bandbestehen zu feiern, ausreichend Gründe für eine ausladende Punk-Rock-Party sind also vorhanden.

The New Roses

Fast schon standesgemäß für den Club wird der Abend allerdings nicht mit Punk, sondern mit Hardrock eingeläutet. Verantwortlich hierfür zeigen sich The New Roses, die vielleicht nicht den innovativsten Bandnamen tragen, dafür aber von Beginn an anständig loslegen.

Mit „Thirsty“ schießen sie die erste astreine Nummer ab, bei der sich die Zuschauer erstmal einjustieren, was nun auf sie zukommt. Wahrscheinlich hatten die meisten doch etwas anderes auf den Plan, zumindest sind die ersten Reaktionen von Zurückhaltung geprägt. Was den Vierer allerdings recht unbeeindruckt lässt, sie lassen auch weiter die Saiten schwirren und besonders Gitarrist Norman bringt mit seinen Posen auch visuell ein ordentliche Packung Rock’n’Roll auf die Bretter, scheinbar will er zudem mit seiner wehenden Matte die ersten Zuschauerreihen direkt anpeitschen.

Frontmann Timmy begrüßt hingegen die Leute im Saal, auffällig hier, wie schon beim Titel zuvor, ist sein etwas grelles Organ, an das man sich durchaus erstmal gewöhnen muss. Zur Musik passt es allerdings optimal und der Wiedererkennungswert geht damit sicher auch in eine respektable Höhe. „Whisky Nightmare“ röhrt sich heftig in die Ohren und mit „It’s A Long Way“ schiebt man eine weitere straighte Nummer nach, mit der man auch bei den Zuschauern punkten kann. Die zarten Animationsversuche von der Bühne werden mit den ersten Mitklatschversuchen beantwortet und der Applaus wird auch mit jedem Titel kräftiger. Ganz aufbranden tut er dann bei der Bandvorstellung, bei der vor allem Leadgitarrist Norman sehr üppig bedacht wird. Damit ist man aber schon am Ende des Sets, der letzte Song wird angekündigt und folgt in Form von „More Than Flower“. Hier wird nochmals kräftig in die Eisen gestiegen, Norman läuft ein weiteres Mal zu Hochform auf, die ersten Matten im Publikum fliegen und wer in dem Punkt nicht so viel zu bieten hat, wirft enthusiastisch die Pommesgabel in die Höhe, um die Band beim großen Finale zu unterstützen.

Das war es dann auch schon von den Wiesbadenern, selbst wenn es ein paar Minuten dauerte, am Ende hatte man doch den Saal auf seiner Seite.

Setlist:

Thirsty
Gimme Your Love
Whiskey Nightmare
It's a Long Way
More Than a Flower
(Setlist unvollständig)

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