Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Serum 114, Engst & Biest im Konzert (Dresden, Oktober 2017)

Dreierpack heizt ordentlich ein

Engst

Die Umbaupause gestaltet sich recht kurz und es überrascht sicher den einen oder anderen, mit welcher Begeisterung die nächste Band empfangen wird. Dass es sich hauptsächlich um weibliche Fans handelt, mag man vielleicht noch aufgrund des markanten Anblicks auf der Bühne nachvollziehen können, allerdings stellt sich im Nachgang heraus, dass Mitglieder der Band bei einer Castingshow teilnahmen und sich wohl damit erste Lorbeeren verdienten.

Hier und jetzt zählt das alles allerdings herzlich wenig, die Meisten stehen dem Vierer erstmal emotionslos gegenüber. Allerdings ändert sich dies schon beim Opener, mit dem man schon positiv überrascht; als dann Fronter Matthias „Engst“ noch das Dresdner Publikum überschwänglich und herzlich begrüßt, haben die Berliner schon den halben Saal für sich gewonnen. Am Rest wird mit „Hymne der Verlierer“ weitergearbeitet und tatsächlich begeistert diese Mischung aus Songwriter, Rock und Pop immer weiter. Dabei sind Engst musikalisch gar nicht so leicht greifbar und vielleicht ist es genau das, was die Faszination ausmacht. Zudem muss man dem Fronter einfach lassen, das er sehr variabel singen kann und das warme Stimmtimbre bei Songs wie „Lila Wolken“ einfach bestens zieht.

Trotz aller guten Laune und aller rosaroten Wölkchen lässt es sich Engst nicht nehmen, auch mal ein paar ernste Worte zu verlieren und die gehen an die Leute, die offensichtlich nicht ihre Geschichtsbücher gelesen haben. Ein verbaler Mittelfinger geht in Richtung rechtsaußen und danach auch im Programm weiter. Der Ermunterung, auf eine Penislänge heranzukommen, kann aufgrund der Absperrung nicht ganz gefolgt werden. Dafür gibt es zu „Stars von heute“ eine waschechte Wall Of Death, um hiernach mit „Ohne Dich“ direkt wieder auf einen akustischen Kuschelkurs zu gehen.

Zu allen bisher gehörten Stilen mischt sich noch eine Punkattitüde bei, zumindest wird „Blitzkrieg Bop“ angespielt und damit heißt es „Leinen los“, was von Engst aus dem Publikum zelebriert wird. Der bleibt auch beim anschließenden „Auf die Freundschaft“ gleich unten, schickt einen Gruß an Serum 114 und damit gibt es einen glückseligen Ausstand, der definitiv nach einem Wiedersehen schreit.

Setlist (unvollständig):

Was geht’s mich an
Hymne der Verlierer
Lila Wolken (Marteria Cover)
Zeit was zu bewegen
Stars von Heute
Ohne dich
Leinen los
Auf die Freundschaft

Seite
comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann