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Serenity, Visions Of Atlantis, Souldrinker im Konzert (Wörgl, März 2013)

Ein perfekter Tourauftakt

Souldrinker lassen gleich zu Beginn eine große Party feiern

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Es ist der Auftakt der gemeinsamen Tour für Serenity, Visions Of Atlantis und Souldrinker am Freitagabend im Komma in Wörgl. Die Stimmung in der Location, die sich auf mehrere Ebenen verteilt, ist gut, aber im ersten Stock, in dem sich die Bühne befindet, ist um knapp 19.30 Uhr noch nicht wirklich was los. Vielleicht 20 Leute warten auf die erste Band. Eine Etage tiefer, im Barbereich, tummeln sich aber noch viel mehr potentielle Zuschauer und unterhalten sich oder schlürfen an einem Bierchen. Wird der Tourauftakt zu einem Fiasko für die erste Band?

Souldrinker

Nein. Sobald das Intro aus den Boxen schallt, füllt sich relativ zügig der Veranstaltungsraum. Bis die Musiker auf der Bühne erscheinen, befinden sich schon gut über einhundert Zuschauer im Saal. Für die erste Band des Abends und die frühe Uhrzeit ist das schon ganz ordentlich.

Noch besser ist die Besucherstimmung. Schon beim ersten Lied gehen die Zuhörer gut mit und weder Iris Boanta noch Alex Gindu müssen sich arg abmühen, um den Kontakt zu den Fans herzustellen. Im ersten Moment kann man viele ungläubige Blicke erhaschen. Zum einen gibt es bei Souldrinker keinen Gothic Metal auf die Ohren, sondern deutlich Härteres. Zum anderen sind die meisten völlig verstört, wenn sie hören, welche riesige Stimme aus der zierlichen Iris kommt. Die Frontfrau übernimmt den melodiösen Gesang und Alex addiert seine tiefen Growls dazu. Bereits nach dem ersten Lied gibt es dicken Applaus für die Truppe.

Schnell startet im Zuschauerraum eine Party. Souldrinker nehmen mit ihrer mitreißenden Musik und ihrer sympathischen Art das Publikum sehr schnell ein. Die zwei richtig großen Songs des Abends sind „To All That Is Lost“ und natürlich das großartige „Sixteen Men Of Tain“. Unglaublich routiniert zockt die noch recht junge Band die Songs und vor allem Alex und Iris blödeln nebenbei auch immer wieder gemeinsam auf der Bühne rum. Eine starke und vor allem authentische Show darf man der Truppe ohne weiteres attestieren. Man merkt einfach, dass man es hier nicht mit Jungspunden zu tun hat. Zum Finale halten Souldrinker noch eine Überraschung parat. Das Judas Priest-Cover „Nightcrawler“ soll die Menge eigentlich wieder versöhnlich stimmen. Das ist aber gar nicht nötig. Die Fans sind voll dabei und wollen gar nicht, dass die Vorstellung nun endet, auch wenn die Hauptacts erst noch kommen. Mit großem Jubel wird die Band verabschiedet. Die Feuertaufe kann als vollkommen geglückt abgehakt werden.

Setlist:

  • Burn The Pact
  • Damn The Machine
  • To All That Is Lost
  • Weep
  • Sixteen Men Of Tain
  • Nightcrawler
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