Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Sepultura, Walls Of Jericho, Copykill, Conversation Zero, Visnu im Konzert (Köln, Juni 2010)

Hitzeschlacht in Köln

Conversation Zero begrüßten Fans mit Namen

Zum Thema

Trotz heißer Außentemperaturen versammelten sich mehrere hundert Fans in der Essigfabrik, um beim zweiten Teil der Sepultura-Tour dabei zu sein. Dabei waren nicht wenige auch wegen Walls Of Jericho gekommen, wenn man neben der Anzahl der Leibchen auch die Reaktionen hinzunimmt. Und schließlich rockten auch die zum Tourtross dazugehörigen Copykill sowie die beiden lokalen Vorbands Conversation Zero und die Thrasher von Visnu.

Visnu

Die noch junge Band Visnu aus Aachen besteht erst seit gut drei Jahren und hat in der Vergangenheit wenn dann nur lokal Live-Erfahrungen sammeln können. Im Jahre 2009 lag man komplett brach und verbrachte die Zeit mit Schreiben der Songs im Proberaum oder mit der Suche nach einem geeigneten neuen Mann am Bass. Sie spielen Thrash Metal der alten Schule, aber nicht altbacken.

In der Essigfabrik klafften noch etliche Lücken, als Visnu für einige Songs die Bühne enterten. Mit „Hailing To Destruction“ und einem rausgerotzten "Fuck You" hobelten sie gleich ordentlich ins Rund, allerdings nur sehr wenige Zuhörer gaben der Band eine Chance. Trotz allen Engagements kam die Band auch im Verlauf des Gigs nicht über Höflichkeitsapplaus hinaus, dabei hatte das Dargebotene mehr verdient. Newcomer haben es heute schwerer denn je, das wurde heute deutlich. Sicherlich, der Band fehlt es noch an Routine, solch eine große Bühne zu rocken, allerdings war der Platz auf ein Minimum begrenzt, sodass nur wenig Stageacting zum Tragen kam.

Visnu erinnern live immer wieder an die Thrasher von Torture Squad, und Frontmann Canbo hatte auch diese hysterischen Untertöne in seiner Stimme, die den Gesang live hervorheben. Ein paar mehr Reaktionen konnten sich die Aachener dann beim Cover von Slayers „Raining Blood“ erhaschen, sodass sogar einige Haare der Anziehungskraft trotzen wollten.

Aber trotz aller Mühe, dem unendlichen Luftgitarrenspiel des Frontmanns und der überaus engagierten Mannschaftsleistung konnte Visnu nur einen Achtungserfolg verbuchen. Schade, denn kleiner Club im richtigen Billing, und sie räumen gut ab. Antesten.

Setlist:

Hailing To Destruction
Balisong
Infected
Visnu
Raining Blood
Bring Me Chaos

Seite
comments powered by Disqus

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging