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Seether und LTNT im Konzert (Nürnberg, August 2015)

Zwei starke Bands heizen einem ohnehin schon schwitzenden Publikum ordentlich ein

LTNT hatten ihre Mühe, machten aber dennoch gut Stimmung

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Trotz Temperaturen von über 30 Grad versammeln sich im Nürnberger Hirsch diesen Mittwoch gut und gerne 300 vorfreudige Metalheads, um sich die Südafrikaner Seether samt deren Vorband zu geben. Die Location ist damit laut eigener Angabe ausverkauft, in der Halle wird es dementsprechend dann aber auch ziemlich eng und sehr, sehr heiß. Aber eins nach dem anderen.

LTNT

Den Beginn machen die Briten von LTNT, die voll ausgesprochen Lieutenant heißen, sich aufgrund von Uneinigkeiten bei der Schreibweise aber für die Kurzform als Bandnamen einigten. Die drei Musiker zeigen sich dabei von der ersten Sekunde an gut motiviert und springen fröhlich auf der Bühne herum.

Was die Jungs dabei musikalisch bieten, ist ein ziemlich vielfältiger Mix der seine Wurzeln irgendwo im traditionellen Rock’n’roll hat und je nach Song mit thrashigen, punkigen, oder aber auch mal balladesken Elementen verfeinert wird. Einen charakteristischen Stil scheinen die drei Briten dabei noch nicht so wirklich gefunden haben, der Charme liegt stattdessen eher im interessanten Mix verschiedener Elemente. Eines haben die Songs aber doch immer gemeinsam, sie dröhnen laut und rotzig aus den Boxen – Kuschelrock spielen LTNT definitiv nicht, stattdessen gibt es drückende Riffs, rauen Gesang, gelegentliche stilistische Überraschungen samt deutlicher Tempowechsel und vor allem auf der Bühne eine Menge Bier.

Einige der Songs haben durchaus Potenzial und würden bei niedrigeren Temperaturen und einem größeren Bekanntheitsgrad wohl auch ganz gut zünden; vor der Bühne, wo der Schweiß schon im Stehen wie in Strömen läuft, ist allerdings hauptsächlich Schonung angesagt. Das ist verständlich – es ist schließlich wirklich verdammt heiß –, aber eben auch ein bisschen schade, denn auch wenn der LTNT-Sound bisweilen etwas roh aus den Boxen dröhnt, so bieten die drei Briten doch eine durchaus musikalisch interessante Mischung, die ein bisschen mehr positives Feedback als vereinzeltes, sanftes Headbangen verdient hätte. Zumindest der Abschlussapplaus fällt dann aber angemessen aus und ihre Aufgabe, das Publikum ordentlich anzuheizen, hat das Trio am Ende seiner circa 30-minütigen Setlist im wahrsten Sinne des Wortes definitiv erfüllt.

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