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Scorpions & Beyond The Black im Konzert (Köln, November 2016)

Die Skorpione bieten all das, was das Fanherz begehrt

Ernten mehr als nur höflichen Applaus: Beyond The Black und ihre Sängerin Jennifer

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An diesem Abend kommen um die 10.000 Fans der Hardrock-technisch gepflegteren Töne zusammen, um die Skorpione auf der ersten Station ihrer Nachholtour zu erleben, die am Anfang des Jahres abgesagt werden musste. Das Besondere ist außerdem, dass jetzt ein ebenso bekannter Begleiter hinter dem Schlagzeug der Vierer sitzt. Ein Szenestar trifft auf Szenestars.

Beyond The Black

Dass die Vorband zum Hauptact passt, ist bei den Scorpions nichts Ungewöhnliches. Diesmal haben Beyond The Black die Zusage des Anheizers bekommen, um die Arena mit ihrem Symphonic Metal in ihren Bann zu ziehen. Der Blickfang der Truppe ist Jennifer Haben, die nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch mit ihrem Erscheinungsbild wie ein Magnet bei nicht wenigen Zuschauern wirkt. Ihre Musik, die an Nightwish oder Epica erinnert, erntet mehr als nur höflichen Applaus.

Souverän spielt die Band ihr Programm gut gelaunt und variabel runter. Unter ihren Songs bekommt auch der Motörhead-Klassiker „Love Me Forever“ Platz und das ist auch eine gute Einstimmung auf die Scorpions, denn auf dieser Tour wird Mikkey Dee, ehemaliger Schlagzeuger von Motörhead, die anstehende Deutschlandtour mit bestreiten. Dafür wird ein Keyboard auf die Bühne geschoben und nach den lauten Tönen wird es lyrisch leiser. Danach steigert sich das Programm temporeich weiter. Die Stücke sind wie aus einem Guss, aber bleiben dennoch nicht so richtig in den Gehörgängen. Die Truppe wirkt sympathisch und versteift sich nicht auf ihre Instrumente. An einer Stelle, wo kein Gesang und Keyboard zu hören sind, bangen die Sängerin und ihr Tastenmann neben dem Schlagzeuger und zeigen, wie viel Spaß sie am gemeinsamen Musizieren haben. Die Gitarristen kommen ebenfalls mal nach vorne oder setzen sich auch einzeln in Szene.

Mit den beiden letzten Stücken bildet das Programm einen würdigen Abschluss und die Bühne ist frei für das, wofür fast alle Anwesenden gekommen sind.

Setlist:

Lost In Forever
Drowning In Darkness
Love Me Forever (Motörhead Cover)
In The Shadows
Shine And Shade
Written In Blood
Running To The Edge

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