Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Scar Symmetry, HateDotCom, Akeldama, Words Of Farewell im Konzert (Ahaus, Oktober 2012)

Schwermetalbedröhnung im beschaulichen Ahaus

Scar Symmetry singen gegen den Zuschauerschwund

Zum Thema

Scar Symmetry

Zeit für den Headliner Scar Symmetry, der sich übrigens nicht irgendwo anonym zurückzieht, sondern wo die Bandmitglieder durchaus immer wieder mitten durch die BesucherInnen spazieren und sich auch am Merchstand blicken lassen. Vergessen also die aufgeschnappte Anekdote kurz vor der Show, dass sie schon ein wenig Starallüren heraushängen ließen.

Die Fans, die mittlerweile komplett bis zur Bühne aufgerückt sind, feiern schon mit den ersten Takten, da bedarf es schon fast kein „Let me hear you“ durch Lars. Positiv überrascht sind aber die Fans über die Songauswahl, denn während die meisten sicherlich mit einem Fokus auf das aktuelle Album „The Unseen Empire“ gerechnet haben, feuern die schwedischen Melodic Deather lieber ein kleines Best-Of-Programm heraus und kramen sogar mit „Chaosweaver“ in der eigenen Frühphase zu Debützeiten.

„Mmmh, ein Veltins. Ist das gut, ich hatte schon ein paar vorhin“, lässt Lars vom Stapel, doch natürlich entsteht hier keine Reinheitsgebotsdiskussion, stattdessen können die Fans ihre Matten zu „The Iconoclast“ rotieren lassen und nicht wenige stimmen lauthals im Refrain mit ein. Fetten Applaus kann sich „Slaves To The Subliminal“ abholen, beim Instrumental und Altered Aeon-Cover geht das Gesangsduo Lars und Roberth erst einmal von der Bühne, um dann beim anschließenden „Rise Of The Reptilian Regime“ ein deutlich aufgeheizteres Publikum vorzufinden, welches fleißig mit Powerfäusten Luftlöcher fabriziert.

Ein anderes Phänomen: So sehr vorne die Meute immer mehr bei der Sache ist, so sehr leert sich im hinteren Bereich das Logo, ein ständig schleichender Prozess, denn immer mehr Lücken tun sich auf. Trotzdem, eine Zugabe muss her, was mit einem „Seid ihr sicher?“ auch noch ein wenig durch Lars verhohnepipelt wird. Und lumpen lässt sich das Sextett ebenfalls nicht, liefern sie doch gleich drei Songs, bei „Reborn“ läuft plötzlich Bassist Kenneth mit einem riesigen Sombrero über die Bühne, der ihn dann glatt von Lars gemopst wird. Bei „The Illusionist“ stiefelt dann Kenneth auch noch durch das Publikum, einige Mikrorückkopplungsgeräusche trüben ein wenig das Finale und eine weitere Zugabe gibt es nicht, obwohl diese vehement eingefordert wird. Lasst sie duschen, denn verdient haben sie es sich allemal.

Setlist:

Intro
The Anomaly
Morphogenesis
The Iconoclast
Omstämning
Slaves To The Subliminal
Mind Machine
Cellular Disorganization (Altered Aeon-Cover)
Rise Of The Reptilian Regime
The Path Of Least Resistance
Retaliator
Chaosweaver

The Draconian Arrival
Reborn
The Illusionist

Seite
comments powered by Disqus

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging