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Scar Symmetry, HateDotCom, Akeldama, Words Of Farewell im Konzert (Ahaus, Oktober 2012)

Schwermetalbedröhnung im beschaulichen Ahaus

Gelungene Überraschung: Akeldama

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Akeldama

Schon ein wenig mutig, wenn nicht sogar verrückt, was Akeldama aus Florida da machen, dürften sie den meisten überhaupt nicht, einigen vielleicht rudimentär bekannt sein, haben sie bisher doch außer einer Drei-Track-Promo-Demo noch nichts veröffentlicht, was sich dann natürlich mit dem Debüt „Everything Beautiful“ zwar dieses Jahr noch ändern soll, aber ein Releasetermin steht bisher noch nicht fest.

Von Vorteil könnte natürlich sein, dass die Truppe dann einfach selbst nichts erwartet und dementsprechend unbelastet ans Werk gehen kann. Leichte Kost bieten sie allerdings nicht an, mischen sie doch munter alles Mögliche zwischen Prog, Core, Modern Metal, Death, Groove Thrash, elektronischen Spielereien und Pop, haben zwei Sänger mit unterschiedlichen Stimmelementen und sind auf der Bühne anscheinend auch ein wenig ver(ent)rückt. Die Mischung kommt aber an, denn die Amis scheinen den Bogen raus zu haben, diese ganzen Genres zu einer explosiv tanzbaren Mischung zu verquicken.

„Wir haben noch nichts veröffentlicht, aber wir spielen trotzdem“ haut Andrew heraus, um mit breitem Grinsen ebenfalls zu verstehen zu geben, wie sehr sie sich freuen, überhaupt hier zu sein. Die Anwesenden freuen sich aber auch, dann recht zügig füllt sich der Saal wieder nach der Rauch- und Umbaupause und spätestens bei „Still Heart“ sind die Fans dann auch mit der Powerfaust unterstützend mitten im Geschehen.

Akeldama legen eine unglaublich engagierte Bühnenshow hin, die Saitenfraktion lässt ständig die Matte kreisen, die beiden Mikrofonschwinger lassen sich da ebenfalls nicht lumpen. Drei neue Stücke (lustig, sind sie doch für fast alle neu; Anm. d. Red) bieten Akeldama an, mit „Tempest“ aber auch einen älteren Song, wie sie mit Stolz verkünden. Unter lautem Jubel geht aber auch diese Show zu Ende, mit „Motionless; Emotionless“ haben sie zum Abschluss noch ein richtiges Schwergewicht im Gepäck, das nochmals alle Facetten des Akeldama-Sounds aufzeichnet. „Bye, wir sehen uns beim nächsten Mal“, verkündet Andrew – na, hoffen wir, dass sie mit dem Album jetzt ernst machen, auf der Bühne werden sie wieder herzlich willkommen sein.

Setlist:

Akeldama
Dream Seaquence
Still Heart
Apotheisis
Tempest
Practically Perfect
Shadow Of The Entity
Motionless; Emotionless

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