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Scar Symmetry, HateDotCom, Akeldama, Words Of Farewell im Konzert (Ahaus, Oktober 2012)

Schwermetalbedröhnung im beschaulichen Ahaus

Starker Auftakt von Words Of Farewell

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Fünf Shows in Deutschland haben Scar Symmetry eingeplant, davon eine in dem beschaulichen Ahaus (schon ein wenig überraschend, wenn denn sonst Köln, München, Berlin und Hamburg dabei sind), die allerdings mit dem Logo eine klasse Location anbieten können, die so ganz anders aufgebaut ist als so viele andere Clubs. Der Abstand von Bühne zur Theke ist relativ gering, dafür aber haben die Künstler dann auf ihren Brettern die volle Entfaltungsmöglichkeit in der Breite. Vorne im Café kann man sich auch mit Speisen stärken, im Konzertsaal könnte man auch von einer großzügig dimensionierten Empore zuschauen und –hören. Dieser Bereich ist allerdings heute gesperrt und wird als Backstagebereich genutzt.

Zusammen mit Scar Symmetry spielen die den meisten wohl noch völlig unbekannten Akeldama, für die Ausrichtung des Abends sind die Jungs von HateDotCom zuständig, die dann gleich die befreundeten Words Of Farewell als Verstärkung mit ins Boot geholt haben.

Words Of Farewell

Endlich tauchen auch hier auf den Liveseiten die zwischen Bochum und Münster beheimateten Melodic Deather Words Of Farewell auf, die in den letzten Wochen schon mit einigen Shows auf sich aufmerksam machen konnten. Sechs Jahre ist die Band nun schon aktiv, ihr Debüt „Immersion“ hatten sie dieses Jahr dann sogar bei AFM Records untergebracht. Schon ein wenig erstaunlich, denn live haben sie vielleicht gerade mal 15 Shows auf dem Buckel, wie Frontmann Alexander kurz nach der Show zu Protokoll gibt. Natürlich ist auch diese Truppe nicht ganz ohne Personalwechsel ausgekommen, wobei zumindest der letzte Neuzugang Henrik an der Leadgitarre schon ein wenig mehr Liveerfahrung (Harasai, Symbiontic, Erazor) in die Waagschale werfen kann.

Mit einiger Verspätung entern sie dann endlich die Bühne und können wahrscheinlich auch deswegen schon auf eine passable Gästeschar blicken; nicht wenige, die sogar wegen ihnen extra früher angereist sind. Während die Instrumenalfraktion gleich derbe drauflos scheppert und einen guten Job abliefert, so braucht Fronter Alexander ein paar Songs, um mit den Fans warm zu werden – nicht stimmlich, denn das passt recht flott, aber irgendwie ein wenig hüftsteif, zu defensiv. Dabei können Words Of Farewell schon mit dem Opener „Project: Daybreak“ ersten Applaus einfahren, mit dem folgenden „On Second Thought“ legen sie glatt noch eine Schippe zu und von Anfang an postieren sich sogar einige Fans Matte schüttelnd links vor der Bühne.

„Kommt Leute, geht das auch ein bisschen lauter?“, animiert Alexander ein wenig hölzern miten im Set, doch als die Fans dann gegen Ende immer mehr aus sich herausgehen und bei „Sorae“ sogar mit hoch erhobenen Fäusten laut "Hey" rufen oder wahlweise klatschen, da haut Alexander dann schon ein locker aus der Hüfte geschossenes „Habt ihr Bock, mit uns Party zu machen?“ heraus. Den haben die Fans mittlerweile offensichtlich, denn einige eine Spur zu zaghafte „Zugabe“-Rufe deuten an, dass Words Of Farewell gut angekommen sind. „Viel Spaß noch mit Akeldama, HateDotCom und Scar Symmetry“, schallt dort von der Bühne, die Zugabe muss leider unerfüllt bleiben. Dafür kann man aber für zehn Euro gleich das Debüt abstauben, die Band damit unterstützen und bei einem der nächsten Shows besser gewappnet sein.

Setlist:

Project: Daybreak
On Second Thought
Vagrant Story
Urban Panorama
The Great Escape
Ever After
Sorae

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