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Saxon, Crimes Of Passion, Vanderbuyst im Konzert (Köln, Mai 2011)

Metal-Fans im Rausch eines Jubiläums

Vanderbuyst waren der willkommene Opener

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Regelmäßig touren Saxon durch good old Dschörmanie und regelmäßig lassen sich Massen an Old-School-Metal-Fans aufs Neue begeistern. So auch in Köln, als die britischen NWOBHM-Veteranen zur Jubiläumsparty geladen hatten. Die Holländer Vanderbuyst lieferten die perfekte Support-Rolle ab und heizten ordentlich vor, während Crimes Of Passion keine Chance beim Publikum bekamen.

Vanderbuyst

Schon erstaunlich, welche Karriere die Holländer Vanderbuyst in den knapp drei Jahren seit ihrer Gründung hingelegt haben, und da kam natürlich das Angebot als Tour-Support für Saxon einmal mehr als goldrichtig zum weiteren Aufstieg auf der Leiter. Vanderbuyst haben dafür aber auch viel investiert und mit dem gleichnamigen Debut „Vanderbuyst“ ein metallisches Hard-Rock-Album der Sonderklasse eingespielt – kauft euch die Platte so schnell wie möglich noch auf Vinyl, bevor der Preis bei ebay & Co. steigt.

Natürlich birgt der Supportposten auch einige Risiken, zumal mit dem Headliner eine lebende Legende werkelte, doch oha: Schon zu früher Stunde konnte das Trio beim Intro auf eine beachtlichen Menschenmenge blicken – viel mehr als noch einige Tage zuvor an selber Stelle bei Kamelot.

Doch eingeschüchtert wirkten sie keinesfalls, vielmehr legten sich gleich los wie die Rock’n’Roll-Feuerwehr und rockten mit „December“ den ersten Schweiß aus den Metallerporen. Aber auch auf der Bühne floss das Körpernass in Strömen, und vor allem der entfesselt aufspielende Gitarrist Willem – einigen vielleicht noch durch sein Engagement bei Powervice bekannt – poste wie der Instrumententeufel. Sein Arbeitsgerät klebte am nackten Oberkörper, wurde durch die Luft gewirbelt, und auch für die Saiten wurden anderen Seiten aufgezogen.

Bis auf Willem war die Show wenig spektakulär, denn Frontmann Jochen hatte ja auch noch seinen Bass zu zupfen – und doch: Man hatte niemals den Einruck von Langeweile, und als Willem im leidenschaftlichen Solo bei „Filthy Love“ auf die Knie sank, gab es sogar ersten Szenenapplaus. „To Last Forever“ wurde durch Klatschen begleitet – Vanderbuyst hatten offensichtlich das Saxon-Publikum geknackt – der Rest der Show war dann schon eine kleine Demonstration an Newcomer-Klasse. Dies wurde dementsprechend durch den lauten Fanapplaus, die wachsende Pommesgabelzahl, sowie einige Headbangern honoriert.

Setlist:

Intro
December
Filthy Love
To Last Forever
Tiger
Stealing Your Thunder
New Orleans

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