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Satyricon, Zonaria im Konzert (Hamburg, Dezember 2008)

Ein würdiges Ende für dieses Konzertjahr!

Satyricon

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Heutzutage ist es leider zur Mode geworden, nicht vorhandene Kompetenz am Mischpult dadurch zu kompensieren, dass man die Regler einfach alle bis ganz nach oben schiebt und damit einen undifferenzierten Soundbrei sowie eine unerträgliche Lautstärke hervorruft. Lauter, immer lauter, bis die Ohren bluten und weder ein einziges Riff noch eine einzige Melodie mehr erkennbar sind.

Wie erfreulich, dass man dann doch hin und wieder die Erfahrung machen darf, dass es eben auch anders geht – so geschehen bei Satyricon auf ihrem letzten Konzert in diesem Jahr im Hamburger Knust.

Schon beim Soundcheck erklingt alles wunderbar differenziert aus den Boxen und so perfekt wie auf den Studioalben. Aus dem Grund frage ich mich auch, warum das Ganze so lange dauert und was Satyr wohl mit seinen Leuten zu besprechen hat – für mich hört sich das alles glasklar an. Aber man weiß ja, dass der Mann ein absoluter Perfektionist ist und nichts dem Zufall überlässt. Jedenfalls kann man schon vorher davon ausgehen, einen ziemlich fetten Gig geboten zu bekommen.

Zonaria

Vorher jedoch spielen noch die Schweden von Zonaria, von denen ich ehrlich gesagt überhaupt noch nie etwas gehört habe. Das Quartett ist auf jeden Fall noch blutjung, das sieht man den Jungs an, technisch allerdings haben sie für ihr zartes Alter schon einiges auf dem Kasten. Leider allerdings kann man das anfangs nur erahnen, denn die Soli sind zunächst überhaupt nicht zu hören. Zum Glück kriegt der Soundmann dieses Problem nach und nach einigermaßen in den Griff und zu den Bildern von flitzenden Fingern auf den Griffbrettern der beiden Gitarristen gesellt sich auch Ton.

Auf jeden Fall sollte man sich den Namen der Band, die gerade ihr bereits zweites Album „The Cancer Empire“ promotet, gut merken, denn mit ihrer Mischung aus melodischem, abwechslungsreichem Black- und Death-Metal, der laut eigenen Angaben von Arch Enemy, Dimmu Borgir und Hypocrisy beeinflusst wurde, wissen sie nicht nur mir zu gefallen, sondern einem Großteil des Publikums, das die Jungs mit dem Fortdauern der Show mehr und mehr zum Auftauen bringen können.
Man dürfte wohl noch einiges von den Skandinaviern zu hören bekommen, wenn sie ihrem eingeschlagenen Stil treu bleiben.

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