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Satyricon, Vredehammer, Oslo Faenskap im Konzert (Hamburg, April 2015)

Rein norwegischer Abend in Hamburg

Vredehammer

Die zweite Band am heutigen Abend passt von der musikalischen Ausrichtung schon besser zum Mainact – dementsprechend hat sich der Saal nun schon deutlicher gefüllt. Vredehammer haben sich ebenfalls 2009 formiert und im letzten Jahr ihre Debüt-Full-Length „Vinteroffer“ unters Volk gebracht. Der Sound ist nicht der beste – das Schlagzeug tönt etwas dumpf und der Bass ist sehr leise –, doch mit seiner Musik und Songs wie „We Are The Sacrifice“ und „Cthulhu“ schafft es der Vierer, eine ziemlich hypnotische Wirkung zu erzielen, die einen durchaus in ihren Bann zieht. Scheinbare Monotonie wird von clever eingesetzten Rhythmuswechseln durchbrochen, was dem ansonsten schwarzmetallischen Grundgerüst einen leicht progressiven Anstrich verleiht.

Nur wenige Stücke währt das Vergnügen, wobei sie letztlich sogar noch einen Song mehr spielen dürfen als geplant; als das Licht bereits angeht und die Zuschauer so weit sind, die Halle zu verlassen, um eine Raucherpause oder einen Toilettengang einzulegen, erklärt Frontmann Per Valla plötzlich, man habe doch noch Zeit für eine weitere Nummer. Und so groß die Vorfreude auf die Hauptband auch sein mag, wird dies von den meisten Anwesenden begrüßt. Vredehammer haben zwar keine lange Spielzeit, konnten insgesamt aber einen positiven Eindruck hinterlassen, sodass am Ende alle gut auf Satyricon eingestimmt sind.

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