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Satan, Secutor und Elvenpath im Konzert (Andernach, Dezember 2015)

Das Revival der New Wave Of British Heavy Metal rollt unaufhaltsam weiter

Immer mehr Veteranen aus dieser längst vergangenen Musik-Epoche machen die Bühnen dieser Welt auf durchgehend hohem Niveau unsicher. Ob dies auch Satan gelingt, werdet ihr gleich erfahren. Doch zunächst gibt es zwei Bands, die aufzeigen, dass man sich um den Nachwuchs im Thrash- und Power Metal keine Sorgen machen braucht.

Elvenpath

Den Anfang machen die aus Frankfurt am Main stammenden Epic-Progressive-Power-Metaller Elvenpath, die in letzter Zeit etwas öfter auf den Bühnen der Republik zu sehen sind. Und das ist auch gut so. Denn so langsam gewinnt der fünfer an Routine, obwohl das aktuelle Line-up immerhin seit 2014, als der Drummer Manuel dazu kam, besteht.

Dadurch wird die Band immer mehr ihren Kompositionen gerecht, die im epischen Power Metal einiges zu sagen haben. Sehr variantenreich und mit der starken Stimme Dragutins veredelt, der ebenfalls immer mehr aus sich herauskommt, dabei aber scheinbar dauerhaft Kaugummi kaut, was eher befremdlich wirkt.Die Ausflüge in das spärlich vertretene Publikum des ansonsten eher zurückhaltenden Frontmannes sind aber aller Ehren wert. Diese bringen dem Sänger Sympathiepunkte ein, auch wenn die Leute eher teilnahmslos zuschauen, als tatsächlich abzurocken.

Das liegt natürlich auch an der nicht wirklich vorhandenen Kompatibilität zum Headliner und der sehr konzentriert wirkenden Performance der Band, die durchaus öfters das Publikum animieren könnte. Der auf pure Lautstärke setzende Sound tut sein Übriges, sodass der wie erwähnt eigentlich starke Gesang, vor allem in den Strophen nur allzu oft wirkungslos verpufft.

Lediglich der wohl beste Track der Hessen, „Guardians Of The Underground“, nur echt inklusive Mitsinggarantie, weckt zaghafte Reaktionen im Saal mit den erhofften „Hey-Rufen“ der Fans, die nun auch von der endgültig aufgetauten Power-Combo zum Mitsingen aufgefordert werden und dem immerhin vereinzelt nachkommen, nachdem der ein paar Nummern zuvor geäußerte Wunsch der Band, die Fans mögen doch ein paar Schritte in Richtung Bühne setzen, unerfüllt bleibt.

Setlist:

Mountain Of Sorrows
Battlefield Of Heaven
Targaryen Fire
The Land That Could Not Be
The Mountain Curse
Guardians Of The Underground
Metalwar

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