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Saltatio Mortis, Hämatom, Winterstorm im Konzert (Trockau, April 2011)

Die "Trockau In Concert"-Reihe geht in eine neue Runde

Alea litt an einer Halsentzündung

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Saltatio Mortis

Nach etwa 20 Minuten Umbaupause wird es Zeit für den Headliner des Abends. Die Mittelalterrock-Band Saltatio Mortis wird bereits sehnlichst erwartet. Als die Lichter in der Halle ausgehen, macht sich ein Gefühl der inneren Anspannung breit. Als dann die Spielleute mit „Rastlos“ ihr Set eröffnen, kommt sofort Bewegung ins Publikum. Mit lockeren und stellenweise derben Sprüchen bringen Sänger Alea und Drummer Lasterbalk die Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln. Alea präsentiert sich in sehr guter Verfassung, obwohl er an diesem Abend an einer üblen Halsentzündung leidet. Die Titel „Tritt Ein“, „Tod Und Teufel“ und „Wirf Den Ersten Stein“ tun dann ihr Übriges, um die Fans auch bis in die hinteren Reihen zu begeistern. Nach jedem Stück wird begeisterter Beifall laut und die Freude an der Musik überträgt sich fortwährend von der Bühne auf die Fans. Nach den ersten vier Titeln richtet Alea das erste Mal seine Worte an die Zuhörer, begrüßt die Fans im Namen der Spielleute und freut sich auf einen schönen Abend mit seinen Freunden. Die Diskografie der Gruppe lässt es ohne Probleme zu, einen ganzen Abend nur mit Hits zu füllen. „Worte“ sorgt für eine Extraportion Gänsehautfeeling, lautstark wird der Chorus mitgesungen. Deutlich kann man spüren, wie der Schrei der Band nach Freiheit in den Augen der Zuhörer widerhallt und viele glücklich sind, sich für ein paar Stunden eben dieser Freiheit und Zwanglosigkeit anschließen zu können. Stücke wie „Koma“ scheinen Fans und Spielleute immer enger zu verschweißen. Während „Letzte Worte“ die Stimmung etwas abkühlen lässt, gibt „Manus Manum Lavat“ wieder richtig Gas und der Zuschauerraum gerät sofort wieder in Bewegung. Nun startet eine Reihe sehr abwechslungsreicher Lieder, die ihren finalen Punkt in dem Titel „Salome“, für den in der CD-Version Doro Pesch ihre Stimme beisteuerte, erreicht. Ab „Prometheus“ wird der Spannungsbogen immer weiter aufgebaut. Das Stück „Falsche Freunde“ bannt die Zuhörer förmlich und im „Spielmannsschwur“ gipfelt vorerst der Abend - vorerst deshalb, weil die Spielleute nicht so einfach weiterziehen können, ohne eine Zugabe zu spielen. Diese folgt auch prompt, indem der "Spielmannsschwur" wieder aufgegriffen wird. Die Titel „Eulenspiegel“ und „Uns Gehört die Welt“ beenden die Zugabe. Da das Publikum aber nicht zu befriedigen ist, hängt die Band noch zwei Songs an und das Konzert endet mit dem Titel „Nichts Bleibt Mehr“. Die Band bedankt sich bei ihren begeisterten Zuhörern und verbeugt sich mehrfach. Lange noch werden die Musiker gefeiert.
Und viele Fans freuen sich, als die Band noch am Merch-Stand erscheint und sich mit ihren Fans unterhält oder Autogramme gibt. Ihre Bodenständigkeit und ihre enge Verbindung zu ihren Fans macht diese Gruppe so sympathisch.

Setlist

  • 1. Rastlos
  • 2. Tritt Ein
  • 3. Tod Und Teufel
  • 4. Wirf Den Ersten Stein
  • 5. Worte
  • 6. Koma
  • 7. Letzte Worte
  • 8. Manus Manum Lavat
  • 9. Salz Der Erde
  • 10. Varulfen
  • 11. Wir Säen Den Wind
  • 12. Salome
  • 13. Prometheus
  • 14. Falsche Freunde
  • 15. Spielmannsschwur
  • 16. Eulenspiegel
  • 17. Uns Gehört Die Welt
  • 18. Sieben Raben
  • 19. Nichts Bleibt Mehr
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