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Saltatio Mortis, Feuerschwanz im Konzert (Heidelberg, Dezember 2009)

Rock'n'Roll pur
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Saltatio Mortis

Nach relativ kurzer Umbaupause betritt Alea die Bühne der inzwischen proppenvollen Halle 02, um sich als erstes für den verspäteten Einlaß zu entschuldigen, der allerdings dem Hallenteam und keinesfalls der Band anzulasten ist und nimmt dies zum Anlass, spontan die Setliste umzukrempeln und „Die sieben Raben“ als Opener anzukündigen. Im gut zweistündigen Set der Spielleute wechseln sich sanfte, mittelalterliche Klänge mit Uptempo Stücken wie „Miststück“ oder „Manus Manum Lavat“ vom neuen, im August erschienenen  Album ab, dessen Songs live unsagbar rocken  – Rock'n'Roll pur! 

Die Energie und Spielfreude der Band ist förmlich greifbar; Alea ist in ständigem Dialog mit der Anhängerschar, die jeden Titel vom ersten bis zum letzten Ton mitsingt, mit traumwandlerischer Sicherheit hat er das Publikum in der Hand – die Halle kocht. Der „Bescheidene“ wird nicht müde, seine Getreuen mit akrobatischen Showeinlagen von seiner Beweglichkeit zu überzeugen; was allerdings Tai Chi-Posen mit Mittelalterrock gemein haben sollen, sei dahingestellt.

Lasterbalks launige Ansagen zwischen den Songs  sorgen für gute Unterhaltung und kurze Atempausen für Alea.  Dass die Musikanten nicht ohne Zugabe gehen dürfen, steht wohl außer Frage; ein bereits halb entkleideter Alea lässt sich auf den Händen des begeisterten Publikums einmal rund um die Halle tragen und sein „Ihr lasst mich nicht fallen“ darf eher als Feststellung, denn als Bitte verstanden werden. Mit Hilfe eines Crew-Mitgliedes wieder auf der Bühne angekommen, muss er sich noch schnell darum kümmern, dass gefundene Geldbeutel, Schlüsssel und Handy wieder in den Besitz ihres rechtmäßigen Eigentümers gelangen, bevor mit „Spielmannsschwur“ das erste Zugabeset endet.

Doch immer noch steht das Gefolge des Sextetts wie aus einem Guss vor der Bühne und will seine Helden zurück und Alea und seine verschwitzten Mannen kommen tatsächlich wieder auf die Bühne, spielen nochmals den „Spielmannsschwur“ an, um anschließend mit „Wirf den ersten Stein“ und der Ballade „Letzte Worte“ die Schar endgültig nach Hause zu entlassen, jedoch nicht ohne dass Lasterbalk noch die guten Neuigkeiten für das kommende Jahr verkündet hätte: Im April steigen die Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der Band und am 23. April wird es einen neuen Silberling der Karlsruher geben.

Setlist:

Rastlos
Miststück
Tod und Teufel
La Jument
Sieben Raben
Freiheit
Kaltes Herz
Tritt ein
Aus Träumen gebaut
Manus Manum Lavat
Worte
Koma
Ebenbild
Varulgen
Salome
Prometheus
Wir säen den Wind
Uns gehört die Welt

Zugabe 1:
Salz der Erde
Falsche Freunde
Spielmannsschwur

Zugabe 2:
Spielmannsschwur
Wirf den ersten Stein
Letzte Worte

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