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Saltatio Mortis, Feuerschwanz im Konzert (Heidelberg, Dezember 2009)

Rock'n'Roll pur

Spielten volle zwei Stunden: Saltatio Mortis

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„Wir säen den Wind und ernten den Sturm“ heißt es im Song, nach dem die derzeit noch laufende Tour von Saltatio Mortis benannt ist und Heidelberg wurde im Sturm genommen. Doch bevor es soweit ist, regiert mittleres Chaos in der Heidelberger Güteramtsstraße. Eine geschätzt 200 Meter lange Menschenschlange bevölkert die Zufahrt zu den Hallen, erst kurz vor 21 Uhr öffnen sich die Türen zur Halle 02 zum Einlass. Wer endlich drinnen ist, steht bereits  vor dem nächsten Problem – unlogischerweise ist nämlich die Garderobe vor den Kassen angeordnet, so dass sich jeder, der endlich im Besitz seiner Eintrittskarte ist, wieder zurück durch die nachrückende Menge drängen muss, um zur Garderobe zu gelangen.

Feuerschwanz

Endlich in der Halle angekommen, werden die Gäste bereits mit waberndem Bühnennebel empfangen, was sich im Laufe der Veranstaltung auch nicht ändern soll. Eine gute halbe Stunde nach Einlass betreten die Komödianten von Feuerschwanz die Bühne, die Saltatio Mortis auf diesem zweiten Teil ihrer Tour als Vorband begleiten. Mit ihren beiden „Miezen“ und Songs wie „Metvernichter“, „Schnaps und Schnecken“, „Met und Miezen“ und dem sich über die ganze Bühne schlängelnden „Lindwurm“ starten sie das Aufwärmprogramm für den Hauptakt des Abends, wenn auch mit nichtssagenden, wenig anspruchsvollen Texten ohne Tiefgang. Dem Publikum scheint's trotzdem zu gefallen, besonders als die „Miezen“ mit Trinkhörnern die Runde machen.

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