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Saltatio Mortis, Cumulo Nimbus im Konzert (München, November 2011)

Ihr müsst doch nur sagen "Ja wir wollen Scheißdreck!"

Cumulo Nimbus ziehen das Publikum in ihren Bann

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Saltatio Mortis haben dieses Jahr ihr Album „Sturm aufs Paradies“ veröffentlicht. Nun schließt sich die obligatorische Tour zur CD an. An einem nebligen Freitagabend macht der Tross aus den Protagonisten und der Vorband Cumulo Nimbus Halt im Münchener Backstage. Als die Redakteure von The-Pit.de eintreffen, hat sich vor dem Eingang zum Backstage Werk eine über 50 Meter lange Schlange gebildet, die mehr oder weniger geduldig auf den Einlass wartet. Als die Türen dann öffnen, füllen sich die Reihen zügig und dicht. Bauartbedingt kann man von vielen Stellen sehr gut auf die Bühne sehen – ein klarer Pluspunkt für das Backstage Werk. Der Beginn der Veranstaltung ist für 19.30 Uhr angekündigt. Und tatsächlich betreten die Damen und Herren von Cumulo Nimbus recht pünktlich die Bühne in einem schon wirklich gut gefüllten Veranstaltungsraum.  

Cumulo Nimbus

Nicht nur die Hauptband des Abends, sondern auch die Opener haben einen neuen Silberling im Gepäck. Bei Cumulo Nimbus heißt das Werk „Schattenjäger“. Das Eröffnungslied ist auch gleich der Titelsong der Scheibe. Selbstbewusst und dynamisch präsentiert die Combo den mystisch angehauchten Song. Das Publikum ist gleich voll dabei. Es wird fleißig mitgeklatscht und getanzt. Frontsängerin Binia animiert die Zuhörer zwar stetig, doch diese würden höchstwahrscheinlich auch so mitfiebern, so einnehmend ist der Auftritt der Band. 

Ohne Pause geht die Combo direkt zum Titel „Wilder Reigen“ über. Ein paar fiese Rückkopplungen des Gesangsmikros sorgen bestimmt für den einen oder anderen Hörfehler bei einigen am nächsten Tag. Davon abgesehen treibt der urwilde Song und das genauso heftige Gehüpfe von Binia und Flötistin Carolynn das Publikum weiter an. Entsprechend heftig fällt der Applaus aus. Nach einem kurzen Begrüßungswort geht es weiter mit "Tor im Eis", ebenfalls von der neuen Platte. 

Genauso von der neuen Scheibe ist das nun dargebotene „Figura Obskura“. Der gleichfalls sehr mystisch angehauchte Song bremst das Tempo etwas und bewegt sich eher im Bereich der Mitschunkelrhythmik. Während des „Englischen Tanz“ spielen Doro an der Geige, Erik an der Gitarre und Carolynn mit der Flöte jeweils ein Solo. Dafür werden die Musiker wieder gebührend honoriert. 

Ein besonderes Spektakel bietet sich bei „Wirtshaus“. Sängerin Binia verteilt nämlich Met. Dass bei dem Trinklied die Stimmung hochkocht, muss eigentlich nicht extra erwähnt werden. Mit dem Titel "Pastyme" endet dann auch schon das Set von Cumulo Nimbus. Die Band hinterlässt ein freudig aufgelockertes Publikum, das die Band wirklich gut angenommen hat und sich nun auf den Headliner freut. 

Setlist:

  • Schattenjäger
  • Wilder Reigen
  • Tor Im Eis
  • Figura Obscura
  • Englischer Tanz
  • Wirtshaus
  • Pastyme
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  • 1
  • 2
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