Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Sabaton, Freedom Call, Bloodbound im Konzert (Oberhausen, Januar 2015)

Erfolgreiche Zusatzshow zum Tourstart

Mehr, größer, erfolgreicher, so kann man durchaus zum Fazit für die anstehende Sabaton-Tour gelangen, denn vielerorts sind die Shows schon im Vorfeld ausverkauft und auch in Oberhausen zeichnete sich das ja schon früh ab, sodass gleich noch einen Tag vor der eigentlichen Tour eine Zusatzshow aus dem Boden gestampft wurde, die ebenfalls richtig gut besucht ist. Mit Bloodbound und Freedom Call sind auch zwei komplett andere Supportbands mit am Start – ein Hauch von Exklusivität liegt in der Turbinenhallenluft.

Bloodbound

Mission erfüllt nach guten 40 Minuten, alles richtig gemacht, das können sich die schwedischen Power Metaller Bloodbound heute mal locker auf die Fahne schreiben, die an diesem Abend sogar nicht auf eine kleine eigene Fanschar verzichten müssen, ist doch ein ansehlicher Fanhaufen links vor der Bühne postiert und feiert das Liedgut Riff für Riff, nach „When Demons Collide“ starten sie sogar die ersten Bloodbound-Sprechchöre, einen Song später lassen sich die Anwesenden gar auf gut 200 Powerfäuste ein.

Das die Schweden auf der Bühne ein Feuerwerk abbrennen können haben sie ja schon des Öfteren bewiesen, egal ob vor tausenden Zuschauern wie heute oder lediglich vier Hand voll wie noch vor gut einem Jahr im Kölner MTC – Spiellaune pur, was sie auch heute wieder an den Tag legen, wobei sie sogar mit prallem Sound und erstklassiger Ausleuchtung – in der Turbinenhalle und bei einer Supportband wahrlich nicht selbstverständlich – protzen können.

„Oberhausen, seid ihr bereit für Metal?“, will Frontmann Patrik wissen, der von einigen Mädels in der ersten Reihe regelrecht angeschmachtet wird, oder aber er bringt mehr als einmal zum Ausdruck, wie sehr sie sich freuen, heute überhaupt dabei sein zu dürfen, was dann in dem überschwänglichen „Danke Oberhausen, Danke“ kurz vor dem Rausschmeißer „Nosferatu“ nochmals richtig deutlich wird.

Bloodbound haben aber auch allen Grund zur Freude, denn egal ob die zahlreichen Powerfäuste bei „Metalheads Unite“, das zahlreiche Mitklatschen beim neuen „Stormborn“ oder das „scream for me“-Spielchen beim schon erwähnten „Nosferatu“, die Fans lassen sich auf den Gute-Laune-Metal ein und werden so mit einem klasse Konzertauftakt belohnt. Als Beleg für den ersten Abendabschnitt mögen da dann nochmals die phonstarken Hey-Rufe und der fette Abschlussapplaus herhalten – Mission erfüllt, wie eingangs erwähnt.

Setlist:

Bloodtale
Moria
When Demons Collide
Stormborn
In The Name Of Metal
Iron Throne
Metalheads Unite
Book Of The Dead
Nosferatu

Seite
comments powered by Disqus

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging