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Rotting Christ, Twilight Of The Gods, Negură Bunget, Spartan im Konzert (Oberhausen, Oktober 2013)

Unheilige Allianz vor 190 Fans

Rotting Christ lassen es um Mitternacht krachen

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Rotting Christ

Ummittelbar vor der Show steht Sakis am Mischpult, macht einige Bewegungen wie ein Boxer, während sich seine Mitstreiter schon längst auf der Bühne eingerichtet haben und das Ende des Intros abwarten: „Hey Sakis, Hals und Beinbruch, nicht so wie auf dem Dong Open Air 2010.“ Hey Mann“, entgegnet er, „alles in Butter, heute gibt es das volle Programm“ – gesagt, getan, und so verschwindet er in der dicht gedrängten Menschenmenge, um seinen Platz am Mikrofon einzunehmen.

Zur Erinnerung: Vor drei Jahren ist der Rotting Christ-Frontmann noch mit Gipsbein über die Festivalbühnen gehoppelt und platzierte sich immer auf einen Barhocker – besser so als eine Tour zu canceln, denn die musikalischen Schwergewichte funktionieren auch so. Mit „Κατά τον δαίμονα εαυτού“ liegt ja auch der Grund für eine erneute Tour vor; ein Album, welches sich in der The-Pit.de-Notenskala locker auf 8,5 Punkte einpendeln konnte.

Bei den Griechen ist noch ein bisschen mehr Gedränge vor der Bühne, die Luft wird noch ein bisschen knapper, der Nebel wieder ein bisschen mehr, die Spannung ebenfalls, die sich nach „Kataton Demona Eaftou“ in Rotting Christ-Sprechchören auch entlädt. „Show me your horns“, so Sakis bei „King Of A Stellar War“, die Fans folgen artig und toben sich anschließend bei „The Sign Of Evil Existence“ im Mosphpit aus – hätte man im Vorfeld vielleicht nicht unbedingt erwarten können, dass Rotting Christ gleich bis zu Debützeiten zurückgreifen.

Und so werden auch die nächsten weiteren gut 40 Minuten zu einem kleinen Triumphlauf. Da  wuppen die Fans bei dem Thou Art Lord-Cover „Societas Satanas“ nicht nur fleißig die Pommesgabel, sondern es wird auch mehr als ordentlich mitgeklatscht, bei „Grandis Spiritus Diavolos“ legen die Zuschauer dabei noch locker eine Schippe drauf. Rotting Christ lassen sich am Ende ebenfalls nicht lumpen und liefern noch mit der ungeplanten Zugabe „Archon“ nach – alles richtig gemacht.

Setlist:

666
Dub-sag-ta-ke
Athanati Este
Kataton Demona Eaftou
King Of A Stellar War
The Sign Of Evil Existence
Transform All Suffering Into Plagues
Societas Satanas (Thou Art Lord-Cover)
In Yumen-Xibalba
Grandis Spiritus Diavolos
The Sign of Prime Creation
Non Serviam
Noctis Era
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Archon

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