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Rogers und Show Off Freaks im Konzert (Dresden, September 2018)

Abriss bis der Arzt kommt

Kurz, unterhaltsam und großartig präsentieren sich Show Off Freaks

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Die Düsseldorfer Rogers absolvierten Anfang des Jahres ihre „Einen Scheiss muss ich“-Tour, nun gibt es einen kleinen Nachschlag, über den man sich heute in Dresden freut. Die Groovestation ist nicht nur von den sommerlichen Temperaturen der letzten Wochen anständig vorgeheizt, sondern hat in puncto Veranstaltungen gleich noch eine Doppelbesetzung. Immerhin ist für 22 Uhr noch eine Disco angesetzt, was auf jeden Fall für einen fahrplanmäßigen Konzertstart spricht.

Tatsächlich steht mit

Show Off Freaks

der Support pünktlich auf der Bühne und Bassist Stefan „Schreibi“ lotst gleichmal die Anwesenden mit einem „Kommt ran, es geht los“ Richtung Bühne, wenngleich er sich von der Lautstärke seiner Aufforderung selbst entsetzt zeigt. Wirkung hinterlässt sie auf jeden Fall, schon zum Start beträgt der Anstandsabstand nicht mehr als einen Meter und als „Frag nicht warum“ erklingt, kann man schon die ersten Zuschauer beim Mitwippen ertappen. Verwundert auch nicht ansatzweise, immerhin kommt hier frischer, melodischer Punk-Rock auf die Bühne, der zudem noch mit vernünftigen Texten überzeugen kann.

Danach gibt es erstmal eine kurze Vorstellung, immerhin möchte man doch darauf hinweisen, dass man nicht die Rogers sei und wenn man diesen beiwohnen will, muss man eben zuerst an den vier Herren aus Mecklenburg vorbei. Damit sich auch die Zuschauer an der Show beteiligen können, wird „Donald Trump“ angestimmt, immerhin verfügt dies über einen recht einfachen Refrain, der nur zu gern mitgegrölt wird. Und wenn die Stimmung gerade schon so gut ist, schieben Show Off Freaks gleich noch einen weiteren Stimmungsaufheller hinterher und spendieren eine Runde Pfeffi. Um welches Getränk es sich hierbei handelt, muss man glücklicherweise nicht erläutern, der Likör ist Dresden bekannt. Die Band eher nicht, zumindest lässt dies der Applaus vermuten, der von denen kommen soll, die den Vierer noch nicht kennen.

Mit „Wir sind mehr“ gibt es wieder astreinen Punk-Rock auf die Mütze, der für anständig Bewegung im Saal sorgt. Leider wird nun schon der letzte Titel angekündigt und mit „Cinderella“ erklingt nun gar noch ein Liebeslied, welches für so viel Begeisterung sorgt, dass nun „Einer geht noch…“-Rufe erschallen. Allerdings geht dann keiner mehr und so bleibt nur die Hoffnung auf das nächste Konzert der Mecklenburger, welches hoffentlich genauso enthusiastisch über die Bühne geht.

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