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Rogers, Das Pack und Stereogold im Konzert (Dresden, März 2016)

Dreier-Pack sorgt für ausgelassene Stimmung

Rogers präsentieren sich mit einer ungemeinen Spielfreude

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Nun hat man schon zwei Bands hinter sich, die nicht unterschiedlicher hätten sein können und dennoch auf ihre eigene Art zu begeistern wussten. Die Stimmung war jedes Mal auf einem hohen Level, die Kehlen der Anwesenden sollten ausgetrocknet sein und vielleicht auch die Beine langsam schwer werden, dies alles stellt sich aber als Fehleinschätzung dar, denn als sich die Rogers auf den Weg zur Bühne machen, bekommt die Meute nochmals einen anständigen Kick.

Als Intro wählt man den Einstieg der aktuellen CD „Nichts zu verlieren“, was nicht nur recht kämpferisch daher kommt, sondern auch einen gewissen Gänsehautfaktor hat. Hiernach heißt es aber erstmal „Hoch die Tassen“ und hierfür feuern einige der Fans Unmengen von Pappbechern auf die Bühne, was immerhin eine nette Idee ist, solange nicht die Flaschen hinterherkommen. „Stoppt uns“ haut anständig rein und zu „Eure Zeit“ wird nicht nur kräftig gepogt, sondern es erklimmen auch die ersten Stagediver die Bühne. Der Düsseldorfer Vierer lässt sich davon nicht ansatzweise stören, zeigt sich äußert spielfreudig, bestens gelaunt und zieht ein ums andere Mal an der Geschwindigkeitsschraube.

Zu „Licht“ pflegen die Zuschauer einen kräftigen Mosh-Pit, der aber alsbald durch einen saalgreifenden Circle-Pit abgelöst wird. Da nun alle so guter Stimmung sind, lässt es sich auch Frontmann Chri nicht nehmen, eine Runde auf den Händen der Zuschauer zu nehmen. Unterwegs trifft er scheinbar Mucki, zumindest bringt er diesen mit auf die Bühne und erzählt, dass es für Mucki das 80. Konzert von den Rogers sei. Dies ist natürlich nicht nur ein Bier, sondern ebenfalls eine Ehrenrunde auf den mittlerweile geübten Händen wert.

Deutlich beschaulicher geht es bei „Ich will weg“ zu, bei dem Chri nur von seiner Akustikgitarre begleitet wird und ein Großteil der Anwesenden dies lieber auf dem Boden sitzend mitverfolgt. Lange hält dieser Zustand allerdings nicht an, „Immer weiter“ stiftet die Menge direkt wieder zum Pogen an. Viel Zeit bleibt aber nicht mehr, um mit seinem Nachbar in Körperkontakt zu treten, denn mit „Stiller Wunsch“ schließen die Düsseldorfer bereits ihr Set ab.

Still wird es danach aber überhaupt, es wird nach einer Dreingabe verlangt und mit „Kreuzberger Nächte“ folgt diese auch direkt. Angemerkt sei hier, dass die Rogers tatsächliche eine ziemlich geile Version des Titels zu Gehör bringen, der natürlich auf das passende Dresdner Stadtviertel Neustadt umbenannt wird. Der Schlusspunkt wird mit „Anders als ihr“ vom aktuellen Album gesetzt und damit nochmals ein echter Kracher ausgepackt. Ein Dank geht ans Publikum, gepaart mit der Einladung im Anschluss noch ein oder zwei Bierchen zusammen zu vernichten. Damit entschwinden die Rogers von der Bühne und hinterlassen ein durchgeschwitztes, ausgelaugtes Publikum.

Setlist:

Hoch die Tassen
Stoppt uns
Eure Zeit
Zahnrad
Licht
Allein
Alles für nichts
Mehr
Ich will weg
Lila Blume
Traum
Immer weiter
Vergiss nie
Stiller Wunsch

Kreuzberger Nächte
Anders als ihr

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