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Rock In Concert Open Air 2011

Jungfernfahrt erfolgreich absolviert

Motörhead

Den Höhepunkt des Abends sollen die britischen Rock'n'Roller von Motörhead markieren. Als sich Lemmy, Mikkey und Phillip auf den Weg zur Bühne machen, ist ihnen aber der Wettergott schon nicht wohlgesonnen. Es regnet noch nicht schlimm, aber es regnet schon. Das Set der Insulaner startet mit "Iron Fist"vom 1982 veröffentlichten, gleichnamigen Album. Sofort stehen die Fans Gewehr bei Fuß. Viele haben lange gewartet, um ihre Heroen live bewundern zu dürfen. Da ist jetzt auch das Wetter egal. Dieses hat sich nämlich entschlossen, die wahren Fans zu ermitteln. Es regnet immer heftiger und bei "Get Back In Line" kann man schon von einem Wolkenbruch sprechen. Motörhead steuern eventuell aufkommender schlechter Laune mit aller Gewalt entgegen und lassen den Killersong "Metropolis" auf die wartenden Menschen los. Die coole Nummer mit dem markanten Intro fesselt die Zuhörer sofort. Im direkten Vergleich mit Alice Cooper wirken Motörhead eingangs etwas spartanisch. Es gibt keine Showeinlagen, und Bewegung wird auf der Bühne auch klein geschrieben. Man muss sich zuerst wieder daran gewöhnen, den Ohren mehr Beachtung zu schenken als den Augen. Sobald das gelungen ist, kann man den Auftritt von Motörhead voll genießen. Lemmys Ansagen werden immer flapsiger und auch der Mann mit dem Hut äußert sich zum tollen Wetter in Weismain. Im Großen und Ganzen lautet die Aussage, dass das Wetter zwar schlecht sei, ein Rückzug aber nicht in Frage käme. Die Rocker machen aus der Not eine Tugend und Motörhead kommen richtig in Fahrt. Die Songs, die sich das Trio ausgesucht hat, helfen jedenfalls tatsächlich die Welt um sich zu vergessen. Es werden noch jede Menge Raritäten ausgegraben, bevor die Band ins Finale startet. Dieses besteht aus den drei Übersongs „Killed By Death“, „Ace Of Spades“ und „Overkill“. Jetzt haben auch die letzten hartgesottenen Fans ihre Vollbedienung von den Briten bekommen und können beruhigt nach Hause gehen. Während die meisten schnellstmöglich Schutz vor dem Wetter suchen, denken sich ein paar wenige, dass es keine Steigerung zu klitschnass gibt und bestellen sich in aller Ruhe noch ein Bier.

Während die Einen nun ins Auto steigen und die Heimreise anbrechen, startet auf dem Campingplatz wieder die Party. Es wird völlig friedlich gefeiert, getrunken und noch mehr gefeiert. So bunt wie in der vorangegangenen Nacht geht es allerdings heute nicht mehr zu. Ein ganzer Tag Festival hinterlässt seine Spuren.

Setlist:

  • 1. Iron Fist
  • 2. Stay Clean
  • 3. Get Back In Line
  • 4. Metropolis
  • 5. Over The Top
  • 6. One Night Stand
  • 7. Rock Out
  • 8. The Thousand Names Of God
  • 9. I Know How To Die
  • 10. The Chase Is Better Than The Catch
  • 11. In The Name Of Tragedy
  • 12. Just 'Cos You Got The Power
  • 13. Going To Brazil
  • 14. Killed By Death
  • 15. Ace Of Spades
  • 16. Overkill
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