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Rock In Concert Open Air 2011

Jungfernfahrt erfolgreich absolviert

D.A.D

Mit D.A.D betritt eine Legende die Bühne im Waldstadion. Die Gruppe existiert seit den achtziger Jahren und hat viele Alben veröffentlicht, erfolgreiche Touren absolviert und ist eine versierte Liveband. Ihre sehenswerten Liveshows haben der Gruppe einen guten Ruf beschert, der ihr auch heute vorauseilt, als die Band mit „Evil Twin“ beginnt. Der Song geht locker aus der Hüfte und stimmt das Publikum auf die Musik der Dänen ein. Die Gruppe wirkt anfangs etwas irritiert, wohl ob der frühen Spielzeit. Jedenfalls dauert es ein, zwei Songs, bis der Auftritt der Südskandinavier ein schlüssiges Bild ergibt. Dann drehen D.A.D aber voll auf. Vor allem Basser Stig Pedersen entwickelt sich zur Attraktion der Show. Mit seinem Zweisaiter mit dem Plexiglaskorpus erregt er eigentlich schon genug Aufsehen. Zusätzlich trägt er noch eine Weste, die irgendwie in sämtlichen Dimensionen zu klein erscheint. Den ganzen Auftritt gestaltet der Mann am Tieftöner zu einer einzigen Turnstunde. Seine Lieblingsübung scheint das Balancieren auf Monitorboxen zu sein. Zumindest verbringt er damit recht viel Zeit.

Eine sehr durchmischte Setlist mit vielen Highlights aus der Bandgeschichte haben die Dänen im Gepäck. „Everything Glows“ vom gleichnamigen Album ist dann auch schon gleich einer davon. Die rockige, leicht melancholische Nummer passt perfekt zum noch recht grauen und feuchten Wetter. Die Stimmung lassen sich die Festivalbesucher aber keineswegs verderben. Nach einem Gang zum Bierstand sieht für viele der Tag schon sehr viel rosiger aus. Im Allgemeinen macht sich nun langsam richtige Festivalatmosphäre breit. Immer mehr Musikfreunde entern das Waldstadion, es riecht nach Bier und gegrilltem Fleisch und D.A.D liefern den perfekten Soundtrack dazu. Die Hard-Rock-Nummer „Jihad“ bringt weitere Stimmung ins Volk und es kommt Bewegung in die vorderen Reihen. Der charismatische Frontmann Jesper gibt den Songs die richtige Stimmung und der Gig der Dänen entwickelt sich zu einem vollen Erfolg. Nun macht es die Band ihren Fans leicht und zaubert einen Hit nach dem anderen aus dem Hut. Der Titel „Monster Philosophy“ vom gleichnamigen, im Jahr 2008 erschienenen Album, kommt sehr gut an. Auch „Girl Nation“ und der Rauswerfer „Sleeping My Day Away“ können noch richtig punkten. D.A.D liefern einen durchaus überzeugenden Gig ab, der bei etwas mehr Publikum ein absolut geiles Erlebnis geworden wäre. So fehlt es einfach ein wenig an Reaktionen der Fans.

Setlist:

  • 1. Evil Twin
    2. Beautiful Together
    3. Everything Glows
    4. Jihad
    5. Riding With Sue
    6. Monster Philosophy
    7. Road Below Me
    8. Scare Yourself
    9. Bad Craziness
    10. Girl Nation
    11. Sleeping My Day Away
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