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Rock Im Wingert 2011

Hoffentlich nicht das letzte Rock Im Wingert

Bastard Nation heizten dem Publikum ein

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Bastard Nation

Bastard Nation haben es von Beginn an wesentlich einfacher als ihre Vorgänger, allerdings ist das auch kein Wunder, schließlich konnten die Herren schon letztes Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern und hatten so dementsprechend mehr Zeit, sich eine stabile Fanbase aufzubauen. Direkt in der ersten Reihe finden sich dann auch mehrere Typen mit dem bandeigenen Pulli „Ten years under Murphy’s Law“ – denn alles was schiefgehen kann, geht normalerweise auch schief. Heute wird der gute Murphy mal außer Kraft gesetzt – das Wetter hält, der Sound ist im Gegensatz zu dem von Beneath The Grey optimal und druckvoll, ohne zu laut zu sein, und das Quartett verbreitet direkt vom ersten Song „Point Of No Return“ an gute Laune. Dementsprechend sind die ersten beiden Reihen auch jetzt schon voller als zuvor das gesamte Gelände – es wird gebangt und getanzt, auf dass der Regen ausbleibe.

Das etwas melancholischere „Killing Spree“ tut der allgemeinen Partystimmung keinen Abbruch und als ausgerechnet der glatzköpfige Olli als neuer Gitarrist „Langhaar-Olli“ vorgestellt wird, gibt es ohnehin kein Halten mehr. Das Doppelpack aus „Desert Son“ und dem grandiosen „Dark Reign“, das nicht nur lauthals mitgegröhlt wird, sondern auch noch Stunden später im Gehörgang herumgeistert, heizen die Meute nur noch mehr an. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Combo, die bei uns schon vor einiger Zeit zwei hochgradig erfreuliche Rezensionen verbuchen konnte, mir bisher nicht geläufig war – zum Glück lernt man nie aus und Unwissenheit lässt sich in diesem Fall relativ schnell beseitigen.

Die bandeigene Hymne „Bastard Nation“ knallt genauso und wird wieder aus genügend Kehlen mitgesungen, so dass man sein eigenes Wort kaum noch versteht und eigentlich gar nicht richtig weiß, ob man selbst mitsingt oder nicht. Mit der Mischung aus Thrash, Power und Heavy Metal haben die Bastarde auf dem Rock Im Wingert aber ohnehin schon so gut wie gewonnen – und da Sänger und Gitarrist Moe sich glücklicherweise Expeditionen in die hochfrequenten Töne des Power Metal verkneift, kann auch hier ein riesiger Pluspunkt auf die Habenseite geschrieben werden.

Natürlich lassen die Fans ihre Band nicht ohne Zugabe gehen und letztlich kommt sogar noch ein Cover zum Einsatz: Maidens „The Trooper“ schallt über den Sportplatz und wieder wird Moe beim „Oohooo“-Teil lautstark von den vordersten Reihen unterstützt. Man darf nach dem starken Auftritt gespannt sein, wie der Abend weitergeht.

Setlist:

Point Of No Return
Devil’s Daughter
Killing Spree
Mean Mistreater
Desert Son
Dark Reign
Master Of The Seven Seas
Bastard Nation
Another World
Black Feet
The Trooper

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