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Rock im Loch 2010

Metal und Hardcore passten an diesem Tag wohl doch nicht so recht zusammen

Killing Chords Frontmann ging schnell die Puste aus

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Jahr für Jahr mauserte sich das Rock im Loch von einem lokalen Happening mit lokalen Acts zu einem überregionalen Festival und auch die Bands wurden immer fetter. Für 2010 trumpften die Organisatoren mit den Thrashern Sodom sowie den Melo-Punkern Misconduct und bastelten im Vorprogramm weitere Thrash-, Metal- und Hardcoregrößen hinzu, meist aus der lokalen Szene. So konnten bei schönstem Sonnenschein knapp tausend Fans einen abwechslungsreichen Festivaltag genießen.

Leider gibt es von Toxin To Salvation eigentlich nichts zu berichten, denn kaum waren sie auf der Bühne, da mussten sie auch schon wieder runter. Dank der hervorragenden Autobahn-Infrastruktur im Pott schafften es nicht alle Mitglieder rechtzeitig zum Rock im Loch – Stau sei Dank. So wurden die Dortmunder leider Opfer des strengen Zeitplans.

Auf diesem Weg auch schnell noch ein ganz großes „Verpisst Euch“ an die stinkenden Nazi-Schweine, die sich zu einem Protestmarsch in der Dortmunder Innenstadt aufhielten.

Termination

Obwohl diese Combo auch schon vier Jahre besteht, dürften sie unter dem Namen Termination weitestgehend unbekannt sein, haben sich die Thrasher doch erst vor kurzem unbenannt. Aber auch der Vorgänger konnte bisher erst lokal auf sich aufmerksam machen. Die Rede ist von Kings of Thunder aus Dortmund. Die Posten an den Drums und am Bass sind neu besetzt – daher die neue Namensgebung. Doch live bleibt das gleiche Problem wie schon vor einem Jahr bei der Night Of Steel im Bahnhof Mooskamp: Es ist alles ein wenig grünschnäbelig – dabei sind die Anlagen gut genug, wie man sich auch locker auf der „Holy Land“-CD überzeugen kann, um Oldschool Thrasher hinter dem Ofen hervorzulocken. Doch ständig tropft der Respekt vor der Bühne von der Bühne, der Eindruck, dass Gitarrist und Fronter Hendrik in seinen jungen Jahren noch zu sehr darauf achtet, was vor der Bühne passiert anstatt einfach Gas zu geben, klebt er an jedem Gitarrenriff – vielleicht lag es auch daran, dass nur wenige Metallerseelen sich den Termination-Stoff geben wollten. Klasse Songs haben die Jungs im Repertoire, doch kauzig eingesprungene Songenden laden schnell zum Schmunzeln ein – live bitte 20 Briketts ins Feuer werfen, dann springt sicherlich auch mehr heraus.

Setlist:

Mordor
Holy Land
Napoléon…Master Of War
Good And Evil
Corruption

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