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Rock Hard Festival 2019

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Freitag, 7. Juni 2019

Vulture

Auch in der XVII. Ausgabe des Rock Hard Festivals bleiben die Veranstalter ihrer Linie treu und haben für den Festivalauftakt eine lokale Truppe verpflichtet, die sich Thrash und Speed Metal auf ihre Fahnen geschrieben hat, und auch diesmal ist für die erste Band des Tages bzw. des Events überhaupt bereits eine respektable Anzahl an Leuten anwesend. Natürlich interessiert es viele, wie sich der allererste Act in diesem Jahr schlägt.

Und von Chefredakteur Boris Kaiser höchstselbst als „einer der heißesten Newcomer derzeit“ angekündigt, geben Vulture in der Tat eine gute Figur ab. Wer in der Region heimisch ist, hat genügend Gelegenheit gehabt, die Jungs in den letzten paar Jahren bei Clubkonzerten live zu begutachten, doch vor so einem großen Publikum hat das Quintett bislang auch noch nie gespielt. Von Nervosität aber keine Spur, die Geier ziehen sich mehr als beachtlich aus der Affäre.

Man startet old-schoolig mit dem nach der Band selbst betitelten Song „Vulture“ – seinerzeit der Opener zur ersten Demo aus dem Jahr 2016, von der im Übrigen zwei weitere Stücke den Weg auf die Setlist gefunden haben. Allerdings steht an exakt diesem Freitag passenderweise auch der Release des nunmehr zweiten Full-Length-Albums „Ghastly Waves & Battered Graves“ an (geiler Titel!) – logisch, dass man die Möglichkeit nutzt, auch diese Scheibe mit ein paar Songs vorzustellen. So kündigt Sänger L. Steeler auch gleich an zweiter Stelle den Titelsong besagten Albums an, mit „Murderous Militia“ und „B.T.B. (Beyond The Blade)“ sollen später noch weitere neue Songs folgen.

Leider ist der Sound noch nicht optimal, die Leadgitarre geht häufig etwas unter und alles tönt insgesamt etwas breiig. Für die Zuschauer jedoch kein Grund, nicht auf Feiermodus zu schalten und die Powerfists in die Höhe zu recken – man hat ja auch lange genug gewartet, bis endlich wieder das Pfingstwochenende losgeht. Und auch die Band hat sichtbar Spaß, bei „D.T.D. (Delivered To Die)“ lässt sich die Saitenfraktion sogar zum synchronen Gitarren- und Bassschwenken à la ZZ Top hinreißen.

Anschließend werden laut L. Steeler erstmal „Messer gewetzt“ und es folgt das Doppelpack „Victim To The Blade“ und „B.T.B. (Beyond The Blade)“, was erste zaghafte „Vulture“-Sprechchöre und Hey-Rufe nach sich zieht. Sogar der erste Crowdsurfer des Festivals hat sich mittlerweile blicken lassen. Ohne Zweifel ein unterhaltsamer Beginn der Drei-Tages-Party; ein wenig mehr Midtempo wie im ersten Teil des Set-Ausklangs „Cry For Death“ würde hin und wieder sicherlich aufgrund von mehr musikalischer Abwechslung nicht schaden, aber alles in allem ist das eine solide Angelegenheit. Die Westfalen können sich jedenfalls am Ende über weitere Sprechchöre freuen und bedanken sich entsprechend artig beim Publikum.

Setlist:

Vulture
Ghastly Waves & Battered Graves
Murderous Militia
D.T.D. (Delivered To Die)
Victim To The Blade
B.T.B. (Beyond The Blade)
Cry For Death

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