Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Rock Hard Festival 2019

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Skid Row

Zuerst lassen Skid Row ohne ersichtlichen Grund alle Fans warten und überziehen die Umbaupause um satte zehn Minuten, was insofern immer sehr ärgerlich ist, da eben strikt um 23 Uhr Curfew angesagt und ein Überziehen eben nicht möglich ist. Dazu schnell noch eine Info abklopfen: Frontmann ZP Theart, den die meisten sicherlich noch eher von DragonForce her kennen, scheint nun endgültig fest zur Band zu gehören, nachdem er zuerst für zwei Jahre als „Gast“ eingesprungen war.

Mit dem „Blitzkrieg Bop“-Intro wird dann schon mal einer der Haupteinflüsse der New Jersey-Truppe deutlich, was sie im späteren Verlauf auch mit dem „Psycho Therapy“-Cover weiter manifestieren. Ansonsten feiern sie aber eben wie erwartet ein schön Glam-behaftetes Feuerwerk aus den ersten beiden Alben ab, wobei das selbst betitelte Debüt von 1991 – also genau passend zum 30jährigen Jubiläum – ein wenig mehr im Fokus der Band steht.

Gute Laune macht sich breit, was sich auch schnell auf die eh immer bestens aufgelegte Grabencrew überträgt – da wird dann mal auch eines der zu „18 And Life“ surfenden Mädels bis zum Grabenausgang getragen. Netter Service für die Netzstrumpfhosenmieze. Dazu sitzen auch die Ansagen nicht schlecht: „Ein Song, von dem ihr alle träumtet“ zu „Sweet Little Sister“ oder ein süffisantes „ihr seid noch hier?“, bevor sie mit „Monkey Business“ einen größeren Moshpit lostreten.

Fleißig mitklatschen, die Powerfaust recken, das Mitmachprogram stimmt eben heute auch, mit „We Are The Damned“ gibt es sogar was „Neues“, aber eben auch schon fünf Jahre altes auf die Lauscher – und mit „Youth Gone Wild“ auch ein hymnenhaftes, vom Publikum lautstark mitgesungenes Finale, welches nur noch durch den sich als Edelfan fühlenden, die ganze Zeit im Graben Luftgitarre spielenden Seppel, der schon die die Heir Apparent-Ansage verhunzte, vergeigt wird, als er eben zum Refrain auf die Bühne springt. Zum Glück haben Skid Row bis dahin eh schon amtlich abgeliefert.

Setlist:

Intro: Blitzkrieg Bop (Ramones)
Slave To The Grind
Sweet Litte Sister
Gig Guns
18 And Life
Piece Of Me
Living On A Chain Gang
Psycho Therapy (Ramones-Cover)
Monkey Business
Makin' A Mess
We Are The Damned
Youth Gone Wild
Outro: Take Me Home, Country Roads (John Denver)

Seite
comments powered by Disqus

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging