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Rock Hard Festival 2019

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Carnivore A.D.

Im Vorfeld wurden die Rock-Hard-Köpfe nicht müde zu erwähnen, dass mit Carnivore A.D. mitnichten eine Coverband beim diesjährigen Festival dabei sei, zumal mit Marc Piovanetti und Louie Beato immerhin zwei Drittel des „Retaliation“-Line-ups dabei sind, aufgefüllt durch den Pete Steele-Lookalike Baron Misuraca am Bass und Mikro. Doch so ganz stimmt dies für diesen Nachmittag dann doch nicht mehr, musste doch Marc aus gesundheitlichen Gründen am Pfingstwochenende passen, weswegen Chuck Lenihan (ebenfalls von den Crumbsuckers her bekannt) den Posten übernahm – womit dann eben nur noch der Drummer als Original durchgeht. Eine bessere Covertruppe somit allemal.
   
Und die wird nach allen Regeln der Kunst abgefeiert, sind die Fans doch einfach heiß, das epische Vermächtnis von Pete Steele endlich live zu sehen, was man auch an den zahlriechen Type O Negative-Leibchen sehr gut erkennen kann. „Hey Rock Hard, wir sind extra aus New York angereist, hattet ihr bisher einen tollen Tag?“, fragt Baron vor „Predator“ kurzerhand nach; ein kurzes, aber lautes Aufschreien, dann geht es auch schon weiter. Immer wieder kleine Moshpits, dafür aber richtig knackig im Ellenbogengeschäft. „Ihr wisst was kommt? Ihr wisst, was ihr zu tun habt?“, so Baron dann auch im „Predator“-Finale.

Großen Anklang können die New Yorker ganz deutlich mit dem damals in den 80ern umstrittenen Song „Jesus Hitler“ einheimsen, aber auch das rausschmeißende „Sex And Violence“ gehört bei den Fans zu den absoluten Favoriten dazu. Und über all dem thrashigen Gebolze liegt auch ein Hauch von Peter Steele, der wohl selten mehr denn heute beim Festival liebend vermisst wird – auch wenn oder gerade weil eben nur eine bessere Coverband auf der Bühne steht. Das Gros der Anwesenden dürfte das allerdings kaum mitbekommen haben.

Setlist:

Carnivore
Predator
Inner Conflict
Jesus Hitler
God Is Dead
Race War
Sex And Violence

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