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Rock Hard Festival 2015

Are you guys ready auf den Rängen?

Herrlich – die Sonne blinzelt nur ein wenig und schon machen die Wolken Platz, sodass auch alle Metalheads, die im E-Gitarren-Himmel ihres unsterblich gesegneten Engel-Daseins frönen, auf die Horde wilder Kreaturen im Gelsenkirchener Amphitheater blicken können. Eine offizielle Besucherzahl wird nicht genannt, im Netz geistern 7500 herum – aber egal, denn bei bestem Bierwetter lässt es sich doch prima aushalten.

Einmal mehr beherrschen im Vorfeld Diskussionen wie „schlechtestes Billing bisher“ die Meinungsgebiete auf dem Zeltplatz einen Tag vor Festivaleröffnung – und doch sind sie aus allen Ecken der Republik angereist, um dem Rock Hard Festival 2015 Glanz zu verleihen. Dabei kann man die Mischung als recht ausgewogen betrachten, alle Fans sind eh nicht zufrieden zu stellen und im Nachgang hatte wohl jeder die Chance genutzt, die eine oder andere Überraschung zu erleben – Details dazu dann in dem wie immer sehr ausführlichen Bericht auf den folgenden Seiten.

Allerdings läuft dieses Mal nicht alles so glatt wie man es sich wünscht. Die Getränkepreise sind nach wie vor stabil, bei der Speisenversorgung aber ist die Preisschraube angezogen worden – beispielsweise fünf Tacken für einen Fleischlappen der Marke „Nackensteak“ ist dann doch für einige des Guten zu viel und dass keine Calzone mehr angeboten wird, geht natürlich mal gar nicht. Nervig allerdings ist die Schlägerei in einer der Umbaupausen, wodurch das zügig handelnde Rettungspersonal einschreiten muss. An dieser Stelle ein Appell: Wenn ihr eure Testosteron-Prolo-Mischung nicht unter Kontrolle habt, dann bleibt doch einfach zu Hause und nervt eure Nachbarn – und Alkkonsum war und ist schon immer ein schlechter Ratgeber, der als Ausrede regelmäßig wieder herhalten muss.

Wir als The-Pit.de-Schreiberlinge denken auch ganz besonders an den Typen, der in der buchstäblich letzten Sekunde am letzten Tag bei der letzten Band bei seinem letzten Crowdsurfingeinsatz kurz vor den rettenden Armen der Security mit dem Kopf auf dem Beton aufprallt und hoffentlich nur mit höchstens einer ordentlichen Gehirnverschüttelung davon kommt – mit allen uns vorhandenen Pommesgabeln wünschen wir dir gute Besserung.

Auch das Rahmenprogramm kann sich blicken lassen, welches zum Glück aber nicht ausartet und so eine heftige „Konkurrenz“ auf dem eigenen Festival bringt. So sind die beiden „Kumpels in Kutten“-Lesungen mit Motorjesus und auch Refuge/Rage/Tri State Corner gut besucht und bringen im Frage-Antwort-Spiel ein paar weitergehende Details zum Vorschein. Am Samstag haben die Fußball-Fans auch die Möglichkeit, auf einem Bildschirm das Geschehen der Bundesliga und den wahrlich noch spannenden Kampf um die Abstiegsplätze zu verfolgen.

Ein paar Grüße seien hier ebenfalls erlaubt, denn auch wenn man auf einem solchen Festival niemals wirklich allein ist, so liegt es doch an Doris, Andreas und Cordula, Martin, Klaus, Ineke, Hannes, Cliff, Dirk und Antje und vielen mehr, die dieses Festival für uns zu etwas besonderem machen. Schöne Grüße gehen auch an die Grabencrew, wie einmal mehr überhaupt der gesamten Security, denn so stellt man sich „professionelles“ Zusammenarbeiten vor – vorbildlich, wenn es sein muss konsequent, hilfsbereit und immer auch für einen Scherz zu haben, was man nicht wirklich häufig vorfindet.

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann