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Rock Hard Festival 2014

Ausverkaufte Hitzeschlacht im Gelsenkirchener Amphitheather

Roxxcalibur verführen in die Anfangstage des Metal

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Samstag, 7. Juni

Roxxcalibur

Nicht alle BesucherInnen des Rock Hard Festivals sind davon begeistert, dass eine Coverband den zweiten Festivaltag eröffnet. Zugute halten darf man aber Roxxcalibur, dass sie sich an Songs der „goldenen Tage“ gütlich tun und so eine kleine Lehrstunde über besondere Raritäten der NWOBHM-Phase kredenzen.

Zuerst jedoch muss noch erwähnt werden, dass Gitarrist Roger nicht mehr mit an Bord ist und vor einigen Wochen durch den Abandoned-Klampfer Holger ersetzt wurde – übrigens der erste Line-Up-Wechsel seit 2008, was ja auch irgendwie für die Beständigkeit der Truppe spricht. Die Bühnenshow leidet darunter keineswegs, ganz im Gegenteil, denn gerade Bassist Mario schreit immer wieder seine Begeisterung heraus und wuselt ordentlich im höchsten Posingalarm über die Bühne.

Ohne großartige Pausen hasten die Fünf durch die ersten Nummern, erst ab „Flying High“ will Fronter Alexx, der so gar keine gesanglichen Schwächen aufweist, ironischerweise wissen, ob denn den Fans auch ordentlich warm sei, während er dabei an der Wasserflasche nuckelt und noch bis nach der Show auf ein kühles Blondes warten muss. „Ich höre euch gar nicht“, so Alexx anfeuernd, doch wirklich viel investieren muss er nicht, gehen die Fans doch von Nummer zu Nummer immer mehr mit, was beim lautstark mitgesungenen Finale „See You In Hell“ auch mit zahllosen Powerfäusten visuell bestätigt wird.

Als ganz großer Burner beim Publikum stellt sich heute „Don’t Break The Circle“ – im Original natürlich von migthy Demon – heraus, denn nicht nur die unendlichen Pommesgabeln stoßen in die Mittagshitze, auch ein Crowdsurfer erhebt sich schwingend über das Armgeflecht. Auf Nummer sicher gehen Roxxcalibur jedenfalls nicht, denn Tracks von Saxon oder auch Iron Maiden würden sicherlich noch besser ankommen, aber so sind und bleiben die vierzig Spielminuten wie ein Best-Of-Unknown im Auftrage des Metal – schade, „Angel Witch“ von eben jenen Angelwitch hätten sie doch irgendwie spielen können. Trotzdem ein unterhaltsamer Auftakt des zweiten Festivaltages.

Setlist:

Witchfinder General (Witchfinder General-Cover)
Running For The Line (JJs Powerhouse-Cover)
Gates Of Gehenna (Cloven Hoof-Cover
Destiny (Trident-Cover)
Flying High (Hollow Ground-Cover)
Lady Of Mars (Dark Star-Cover)
Don’t Break The Circle (Demon-Cover)
7 Days Of Splendour (Jameson Raid-Cover)
See You In Hell (Grim Reaper-Cover)

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