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Rock Hard Festival 2014

Ausverkaufte Hitzeschlacht im Gelsenkirchener Amphitheather

Tesla werden nicht gerade mit offenen Armen empfangen

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Die große Erfolgsstory werden die Kombination Tesla und das Rock Hard Festival wohl nicht, denn das Interesse der FestivalbesucherInnen flaut doch schon merklich ab, als die 1984 gegründeten Hard Rocker, die übrigens bis auf Gitarrist Dave Rude, der seit 2006 in die Klampfensaiten greift, noch immer in der Gründungbesetzung rund um Sänger Jeff Keith, Gitarrist Frank Hannon, Bassist Brian Wheat und Schlagzeuger Troy Luccketta die Bühne betreten.

Heute feiern die Herren aus Kalifornien ja auch quasi ihre CD-Release-Show, denn vor genau zwei Tagen erschien das neue Album „Simplicity“, doch Tesla begehen zum Glück nicht auch noch den Fehler, eben jene neue Songs in die Fokus zu packen, was möglicherweise fantechnisch zu einer Katastrophe verkommen wäre. So streifen sie lediglich mit „MP3“ den aktuellen musikalischen Erguss. Dementsprechend aber schnüren sie ein hardrockiges Päckchen aus fast drei Jahrzehnten Musik, Keith bedankt sich auch ganz artig noch vor „Heaven’s Trail (No Way Out)“ für den langjährigen Support, doch zwischendurch im Set schafft er es nicht immer ganz zu verbergen, dass die Band schon ein wenig von den Zuschauerreaktionen enttäuscht ist.

Trotzdem lässt Keith neben seinen zahlreichen Tanzeinlagen nichts unversucht, die Fans noch immer etwas mehr aus der Reserve zu locken. „Okay, let’s party“, so seine Ansage zu „The Way It Is“, welches dann mit „Yeah – Hell yeah“-Rufen aufgepeppt und anschließend mit reichlich Applaus bedacht wird. „Wir sind sehr glücklich, hier zu sein, danke für die Einladung“ – das darf man ruhig glauben, denn die Fans kommen ein wenig mehr aus dem Quark bei „What You Give“. „Modern Day Cowboy“ glänzt dann mit diesem perfekten Twin-Gitarren-Solo und reichlichem Thin Lizzy-Feeling.

„Danke für diesen Abend, danke dafür, dass ihr uns in die Ärsche getreten habt“, so Keith nach dem absoluten und wild gefeierten Oberkracher „Cumin’ Atcha Live“ – die Zugabe-Rufe zum Schluss sorgen dann doch noch für ein versöhnliches Ende der Tesla-Show. Da sind die anfänglichen „Beschwerden“ wie „da schau ich mir doch lieber das Original an“ schnell vergessen.

Setlist:

I Wanna Live
Hang Tough
Heaven’s Trail (No Way Out)
Mama’s Fool
Into the Now
MP3
The Way It Is
What You Give
Signs (Five Man Electrical Band-Cover)
Love Song
Gettin’ Better
Modern Day Cowboy
Little Suzi (Ph.D.-Cover)
Cumin’ Atcha Live

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