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Rock Hard Festival 2014

Ausverkaufte Hitzeschlacht im Gelsenkirchener Amphitheather

Gut gelaunt und sympathisch: Iron Savior

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Sonntag, 8. Juni

Iron Savior

Nanu, was ist denn das da am Himmel? Dunkle Wolken trüben das bis dato so sommerliche Bild dieses Festivals und unmittelbar, bevor der Sonntags-Opener Iron Savior die Bühne betritt, gibt es tatsächlich einen kurzen, aber kräftigen Regenschauer. RH-Redakteur Michael Rensen, der die Band ankündigt, meint jedoch, dass die Hamburger mit Hilfe des Publikums bestimmt in der Lage seien, den Regen zu vertreiben und die Sonne wieder herauszulocken.

Es scheint tatsächlich irgendwie geklappt zu haben, denn die unfreiwillige Dusche währt nur wenige Minuten – danach kommt die Sonne tatsächlich hervor und schickt die Wolken in die Wüste; von nun an soll es des Rest des Tages wie gestern nur noch schön und heiß bleiben. Das Publikum heiß machen, das wollen auch Iron Savior, die sich gut gelaunt und sympathisch geben und mit einem Ersatzgitarristen angereist sind, da der etatmäßige Klampfer Joachim „Piesel“ Küstner arbeiten muss, wie Frontmann Piet Sielck erklärt. Auch ohne ihn macht die Formation eine ordentliche Figur und kann bei einem für die erste Band relativ vollen Amphitheater mit ihrem Spaß verbreitenden, speedigen Power Metal ein gutes erstes Lebenszeichen des Tages setzen. Hier und da stößt der auch nicht mehr ganz taufrische Piet vielleicht an seine stimmlichen Grenzen, aber insgesamt ist das auf jeden Fall ein völlig solider Auftritt, bei dem man merkt, dass sowohl Band als auch Publikum Bock drauf haben.

Immerhin das achte Studioalbum haben die Herren Anfang des Jahres veröffentlicht – aus einer so doch schon recht umfangreichen Diskographie Material für nur gut 40 Minuten zusammenzubasteln, dürfte auch nicht unbedingt das leichteste Unterfangen sein. Letztlich stammt der Großteil der Songauswahl von den beiden letzten Platten „Rise Of The Hero“ und „The Landing“, lediglich in Form von „Condition Red“ und dem finalen „Atlantis Falling“ vom Debüt dreht man die Uhr etwas weiter zurück.

Dem Publikum gefällt es so oder so und es wird zu so früher Stunde bereits einigermaßen von Piet animiert: Sehr schön vor allem, als er bei „Heavy Metal Never Dies“ die Leute dazu auffordert, so leise wie möglich zu singen – ist immerhin mal was anderes. Die anschließende Bemerkung „Ihr seid die brutalsten leisen Säue, die es gibt“ sorgt dann für allgemeine Heiterkeit, genauso wie ein verkackter Einsatz, den man ebenfalls mit Humor nimmt. Keine Frage: Ein mehr als brauchbarer Auftakt von der sehr sympathischen Waterkant-Truppe an diesem letzten Festivaltag. 
 
Setlist:

Last Hero 
Revenge Of The Bride 
Starlight
The Savior 
Burning Heart
Condition Red
Heavy Metal Never Dies
Atlantis Falling 

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