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Rock Hard Festival 2012

Eine annähernd perfekte Hitzeschlacht zum Jubiläum

Gibt es eigentlich einen wirklich vernünftigen Grund, sich drei Tage lang in einem Betonkessel mitten im Pott grillen zu lassen? Natürlich, denn auch 2012 strömten wieder mehrere tausend Metalfans nach Gelsenkirchen, um die Jubiläumsausgabe des Rock Hard Festival zu feiern: Zehnmal kam „dieses Hävie Mättäl“ nun schon an das Kanalufer, zehnmal schon zuckten die winkenden Hände und Pommesgabeln den Ausflugsschiffen und Lastkähnen entgegen.

Nervig war im Vorfeld die Diskutiererei über das angeblich schlechteste Billing bisher und trotzdem sind sie alle gekommen, die UnterstützerInnen und die KritikerInnen, und es muss schon gehörig was falsch gelaufen sein, wenn man diese drei Tage nicht als vollen Erfolg verbuchen kann. Drei (wenn man den Zelt-Donnerstag noch dazu rechnet sogar vier) Tage purer Sonnenschein, Sonnencreme-Alarm mit Lichtschutzfaktor 50, Millionen Liter an Wasser und Abermillionen Liter an Gerstenkaltschalen, durchweg gute Laune, eine extrem entspannte Security und vor allem viele Freunde und Bekanntschaften - da wird die Musik fast zur Nebensache.

Natürlich darf man nicht verhehlen, dass nicht wenige bei den Getränkepreisen von 3,50 Euro stutzig wurden. Allerdings wanderten dafür auch 0,4 Liter über den Tresen; die 4,50 Euronen für ein Nackensteak im Brötchen schmerzen da schon deutlich mehr. Eineinhalb Liter nichtalkoholische Flüssigkeit im weichem Kunststoff oder Tetrapack durfte sich jeder mitbringen, was wegen der Außentemperaturen von annähernd 30 Grad auch dringend anzuraten war. Unverständlich, wie viele Honks mit Messern und ähnlichem auf das Festivalgelände wollten und so für einen nicht unerheblichen Stau bei der Einlasskontrolle sorgten.

Die ultimative Lobhudelei gilt aber nicht nur den Veranstaltern, den zahlreichen HelferInnen am Parkplatz und auf dem Gelände, dem zapfenden Service-Personal, für das in der Regel Heavy Metal und alle seine Spielarten ein purer Graus sind. Das schon fast größte Dankeschön geht an die beiden Bogestra-Angestellten Frau Bahn und Herr Pretzer, die die teilzeitverpeilte The-Pit.de-Redaktion mit dem Privatbus bis fast vor die Herberge beförderte – diesen beiden gebührt damit die goldene The-Pit.de-Pommesgabel.

Warum verpeilt? Tatsächlich fielen nicht nur einige Hirnzellen der Sonne zum Opfer, sondern auf unerklärliche Weise verlor einer ein Leng Tch’e-Shirt und einen Tag später war sogar die komplette Person verschollen – umsichtige „ZuarbeiterInnen“ konnten dann doch noch Licht ins mystische Dunkel bringen.

Ganz liebe Redaktionsgrüße gehen raus an alle Leserinnen und Leser für die zahlreichen positiven Rückmeldungen, die konstruktive Kritik, die geteilten Bierchen und vor allem für das gemeinsame Feiern – Rock Hard Festival 2013 kann kommen.

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